Bewährungshilfe

eine Einrichtung im Rahmen der Strafaussetzung zur Bewährung (§§ 56 ff. StGB, 24 f. Jugendgerichtsgesetz). Nach § 56 d StGB unterstellt das Gericht den Verurteilten für die Dauer der Bewährungszeit der Aufsicht und Leitung eines haupt- oder nebenamtlichen Bewährungshelfers, wenn dies angezeigt ist, um ihn von Straftaten abzuhalten. Der Bewährungshelfer steht dem Verurteilten helfend und betreuend zur Seite. Er überwacht die Erfüllung der Auflagen und Weisungen und berichtet über die Lebensführung des Verurteilten in Zeitabständen, die das Gericht bestimmt. Gröbliche oder beharrliche Verstöße gegen Auflagen, Weisungen oder Zusagen teilt er dem Gericht mit.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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