Bewertungsgesetz

neben der Abgabenordnung das zweite wichtige Steuergrundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das einheitliche Grundsätze für die geldliche Bewertung von Gütern für alle bundesrechtlich geregelten öffentlich-rechtlichen Abgaben aufstellt, sofern nicht die einzelnen Steuergesetze etwas anderes bestimmen ( Bewertungsgesetz vom 16. 10. 1934). Das Bewertungsgesetz regelt vornehmlich die Ermittlung der Einheitswerte. In seinem vierten Teil (§§ 125 ff.) enthält es Vorschriften für die Bewertung von Vermögen in den neuen Bundesländern.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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