Ehrenamt

i. e. S. ohne Dienstbezüge, aber i. d. R. unter Aufwandsentschädigung nebenberuflich wahrgenommenes öffentliches Amt (z. B. Wahlhelfer). Zur Übernahme eines E. kann der Bürger gesetzlich verpflichtet sein. Ehrenbeamter ist, wer zur ehrenamtlichen Wahrnehmung bestimmter Aufgaben in das Beamtenverhältnis berufen wird (z. B. ehrenamtlicher Bürgermeister). I. w. S. ist E. auch die freiwillige, grundsätzlich nicht besoldete Betreuung von Funktionen in nicht öffentlichen Gremien (z. B. als Betriebsrat).

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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