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Energiewirtschaftsgesetz

Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung vom 24. 4. 1998, das dem Ziel einer möglichst sicheren, preisgünstigen und umweltverträglichen Versorgung mit Elektrizität und Gas dient. Es unterwirft die Aufnahme der Energieversorgung anderer der behördlichen Genehmigung und regelt den Betrieb der Versorgungsnetze. Sofern nicht die Behörde den Elektrizitätsversorgungsunternehmen eine besondere Bewilligung erteilt, erfolgt der Zugang zum Elektrizitätsversorgungsnetz durch Vereinbarungen zwischen den Netzbetreibern und den anderen Versorgungsunternehmen. Hierdurch wird ein verstärkter Wettbewerb zwischen den Energieversorgungsunternehmen möglich. Das Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien vom 29. 3. 2000 verpflichtet die Netzbetreiber, Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie, Geothermie, Deponiegas, Klärgas, Grubengas oder Biomasse an ihr Netz anzuschließen, den gesamten angebotenen Strom aus diesen Anlagen vorrangig abzunehmen und zu festgesetzten Preisen zu vergüten.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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