Finderlohn

Entgelt für die Ehrlichkeit und Mühe des Finders; der Anspruch besteht neben dem Anspruch auf Aufwendungsersatz. Der Finderlohn beträgt bei Sachen im Wert bis zu 500 Euro 5 %, vom darüber hinausgehenden Wert 3 % ( Finderlohn einer Sache im Wert von 1 000 Euro also 40 Euro), bei Tieren 3 %; der Finderlohn ist ausgeschlossen, wenn der Finder die Anzeigepflicht verletzt oder den Fund verheimlicht (§ 971 BGB). Besonderheiten gelten bei Funden in öffentlichen Behörden oder Verkehrsbetrieben. (Fundrecht)

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln