30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren

Gebietskörperschaften

Körperschaften des öffentlichen Rechts, deren Aufgaben und Befugnisse sich auf ein bestimmtes Gebiet, z. B. eine Gemeinde, und alle sich in dem Gebiet aufhaltenden Personen beziehen. Die den G. danach zukommende Gebietshoheit unterscheidet sie von den durch Mitgliedschaft geprägten Personalkörperschaften (z. B. den Handwerkskammern, Universitäten). I. e. S. werden unter G. nur die nicht staatlichen G. verstanden, nämlich die Gemeinden und die Landkreise und sonst nach Landesrecht bestehende kommunale G., z. B. die bayerischen Bezirke. Die kommunalen G. sind den Ländern eingegliederte Verwaltungseinheiten mit Selbstverwaltung, einschließlich Finanz-, Planungs- und Personalhoheit, und Satzungsautonomie.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln