Gentechnikgesetz

am 1. 7. 1990 in Kraft getretenes Bundesgesetz mit dem Zweck, einen rechtlichen Rahmen für die Erforschung, Entwicklung, Nutzung und Förderung der wissenschaftlichen und technischen Möglichkeiten der Gentechnik zu schaffen sowie Mensch und Umwelt vor möglichen Gefahren gentechnischer Verfahren und Produkte zu schützen.

Anmelde- oder genehmigungspflichtig sind nach dem Gentechnikgesetz die Errichtung und der Betrieb gentechnischer Anlagen, gentechnische Arbeiten, das In-Verkehr-Bringen von Produkten, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten, und das gezielte Ausbringen (Freisetzen) gentechnisch veränderter Organismen in die Umwelt. Das eigentliche Gentechnikgesetz enthält nur allgemeine Aussagen, Einzelheiten werden durch Rechtsverordnungen geregelt.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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