gesetzlicher Vertreter

Stellvertretung, die sich aus dem Gesetz herleitet. Das Gesetz ordnet die gesetzliche Vertretung an, wenn der Vertretene aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht in der Lage ist, für sich selbst rechtsgeschäftlich tätig zu werden. Beispiele sind die elterliche Sorge (§§ 1626, 1629 BGB), die Vormundschaft (§§ 1789, 1793 BGB) und die Betreuung (§§ 1896, 1902 BGB).

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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