Landtag

die Volksvertretungen in den Ländern (in Bremen und Hamburg Bürgerschaft, in Berlin Abgeordnetenhaus genannt), die nach Art. 28 Abs. 1 GG aus allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgehen müssen. In den meisten Ländern beträgt die Wahlperiode des L. vier Jahre; z. T. ist (anders als beim Bundestag) eine vorzeitige Selbstauflösung möglich, teilweise kann eine Auflösung durch Volksabstimmung herbeigeführt werden. Die L. haben das Recht der Gesetzgebung und der Haushaltsfeststellung; sie wählen die Regierungschefs (z. T. die Minister) und kontrollieren die Regierung.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln