Leistungsverwaltung

Tätigwerden der öffentlichen Verwaltung durch Bereitstellen von Einrichtungen oder Erbringen von Leistungen für den Bürger auf den Gebieten der Wirtschafts-, Gesellschafts-, Sozial- und Kulturpolitik, im Gegensatz zur Eingriffs- oder Ordnungsverwaltung. Grundsätzlich bedarf die Leistungsgewährung einer gesetzlichen Grundlage, wobei auch die Bereitstellung von Mitteln im Haushaltsplan genügen kann. Die L. bedient sich sowohl öffentlich-rechtlicher (z. B. begünstigender Verwaltungsakt, öffentlich-rechtlicher Vertrag) als auch privatrechtlicher Organisationsformen und Gestaltungsmittel.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln