Nachbesserung

das Beseitigen von Mängeln, neben der Ersatzlieferung wichtiger Teil der Nacherfüllung; im Werkvertragsrecht (Werkvertrag) die auf Verlangen des Bestellers erfolgte Beseitigung eines Mangels des bestellten Werkes durch den Werkunternehmer, dem auch die Kosten für Transport, Arbeit und Material zur Last fallen. Fordert der Besteller, am besten von vornherein unter Setzung einer Frist, den Unternehmer zur Mängelbeseitigung auf, so kann der Unternehmer von sich aus wählen, ob er den Mangel beseitigt oder ein ganz neues Werk herstellt. Reagiert der Unternehmer auf die Aufforderung zur Mängelbeseitigung überhaupt nicht, so kann der Besteller den Mangel selbst beseitigen und hierfür Aufwendungsersatz verlangen, vom Vertrag zurücktreten oder die Vergütung mindern. Gewährleistung.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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