Personalausweis

Urkunde zur Legitimation von Personen. Nach dem mehrfach geänderten Gesetz über P. i. d. F. v. 21. 4. 1986 hat jeder Deutsche, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und der Meldepflicht unterliegt, einen P. zu besitzen; dieser ist auf Verlangen einer zur Prüfung der Personalien ermächtigten Behörde vorzulegen (Ausweispflicht ). Daneben wird nur ein gültiger Pass als ausreichende Legitimation anerkannt. Der P. wird als verschweißte Plastikkarte nach einheitlichem Muster hergestellt und ist maschinenlesbar. Er enthält neben dem Lichtbild des Inhabers und einer Seriennummer bestimmte Angaben zur Person. Das Gesetz ordnet die Führung eines Personalausweisregisters durch die Personalausweisbehörden an und erlaubt unter bestimmten Voraussetzungen die Verarbeitung und Nutzung der Daten. P. werden für eine Gültigkeitsdauer von zehn Jahren (bei Personen unter 26 Jahren für fünf Jahre) ausgestellt und können nicht verlängert werden. Einzelheiten enthalten die Ausführungsgesetze der Länder.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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