Schlüssigkeit

Im Prozessrecht liegt Schlüssigkeit vor, wenn das Vorbringen des Klägers hinsichtlich der Tatsachen – ihre Richtigkeit unterstellt – den Klageantrag rechtfertigt, die Klage also begründet erscheinen lässt. Es fehlt daher an der Schlüssigkeit , wenn der Kläger selbst z. B. rechtshemmende oder rechtsvernichtende Tatsachen vorträgt. Die Schlüssigkeit ist besonders wichtig beim Versäumnisurteil (Versäumnisverfahren) gegen den Beklagten.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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