Schwerbeschädigte

im sozialrechtlichen Sinn Personen, die durch eine gesundheitliche Schädigung im Sinne des Kriegsopferversorgungsrechts, des Soldatenversorgungsgesetzes, des Häftlingshilfegesetzes, des Zivildienstgesetzes, des Opferentschädigungsgesetzes (Opferentschädigung) durch nationalsozialistische Gewaltmaßnahmen, Besatzungsmaßnahmen oder Impfschäden nicht nur vorübergehend um mindestens 50 % in ihrer Erwerbsfähigkeit gemindert sind. Nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, besonders denen des Bundesversorgungsgesetzes (für die Kriegsopferversorgung), erwachsen Schwerbeschädigten Ansprüche auf soziale Maßnahmen zur Eingliederung, auf Ausgleichsrenten sowie steuerliche Erleichterungen. (Schwerbehinderte)

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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