Tenor

im Prozessrecht als Teil des Urteils die Urteilsformel, die den kurz gefassten Ausspruch der Entscheidung des Gerichts enthält, so in den meisten Verfahrensarten die Entscheidung über den Klageantrag, i. d. R. auch die Entscheidung über die Kosten und ggf. die vorläufige Vollstreckbarkeit. Im Strafverfahren enthält der T. den Schuld- und Strafausspruch. Das Urteil wird durch Verlesung des Tenors verkündet.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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