Termin

im Unterschied zur Frist der bestimmte Zeitpunkt, an dem etwas geschehen oder eine bestimmte Rechtswirkung eintreten soll (z. B. Fälligkeit einer Kaufsumme). Im Prozessrecht eine vom Gericht nach Tag und Stunde bestimmte Zeit, zu der das Gericht oder die Parteien Prozesshandlungen vornehmen. Der Termin beginnt mit dem Aufruf der Sache; er ist von einer Partei versäumt, wenn sie bis zum Schluss, den der Vorsitzende bestimmt, nicht verhandelt (Versäumnisverfahren). Die Beteiligten sind z. T. von Amts wegen schriftlich zu laden, es sei denn, der Termin ist in einer verkündeten Entscheidung bestimmt worden.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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