Verbrauchsgüterkauf

Kaufvertrag über eine bewegliche Sache zwischen einem Verbraucher auf der Käuferseite und einem Unternehmer auf der Verkäuferseite (§ 474 Abs. 1 BGB). Ein V. liegt daher nicht vor bei Kaufverträgen:



Für den V. gelten die allgemeinen Regeln des Kaufrechts (§§ 433–453 BGB), ergänzt durch die Sondervorschriften der §§ 474–479 BGB. Das BGB folgt damit den Vorgaben der EG-Richtlinie zu bestimmten Aspekten des V. (Richtlinie 1999/44/EG), die spätestens bis zum 1. 1. 2002 umzusetzen war. Die Regelungen zum V. zielen darauf ab, den Verbraucher als Käufer angemessen zu schützen, vor allem in Bezug auf die modernen, aggressiven Vertriebsmethoden.

Um das zu erreichen, gehen insbesondere folgende Sonderregelungen den allgemeinen kaufrechtlichen Regelungen vor:

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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