Vermögensteuer

Steuer, deren Höhe sich nach dem Vermögensbestand an einem Stichtag bemisst. Eine regelmäßig erhobene Vermögensteuer ist stets eine formelle Vermögensteuer , d. h., das Vermögen ist nur Steuerbemessungsgrundlage. Steuerobjekt und -quelle ist das Einkommen. Die nominelle Vermögensteuer stellt also eine zusätzliche, die Einkommensteuer ergänzende Belastung der Vermögenseinkommen dar.

In Deutschland wird Vermögensteuer seit 1997 nicht mehr erhoben. Das entsprechende Gesetz ist zwar nicht aufgehoben worden, wird jedoch nicht mehr angewendet.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

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