Vertrauensgrundsatz

von der Rechtsprechung v. a. im Bereich des Straßenverkehrsrechts entwickeltes Prinzip zur Begrenzung der Sorgfaltspflichten bei Fahrlässigkeitstaten. Danach darf derjenige, der sich sorgfältig verhält und die Gesetze beachtet, darauf vertrauen, dass sich seine Mitmenschen ebenso verhalten, solange nicht das Gegenteil sichtbar oder aus bestimmten Indizien zu erwarten ist.

Quelle: Duden Recht A-Z. Fachlexikon für Studium, Ausbildung und Beruf. 3. Aufl. Berlin: Bibliographisches Institut 2015. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln