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1.9.2009

Sitzverteilung im 16. Deutschen Bundestag

Nach Parteien, Bundestagswahl 2005

Die Koalition aus CDU/CSU und SPD konnte zu Beginn der Legislaturperiode 448 Sitze auf sich vereinen. Die absolute Mehrheit lag zu diesem Zeitpunkt bei 308 von insgesamt 614 Sitzen.

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Fakten



Zu Beginn der Legislaturperiode saßen im 16. Deutschen Bundestag 614 Abgeordnete – davon 598 nach § 1 Abs. 1 des Bundeswahlgesetzes und 16 Überhangmandate (2002: 603 Abgeordnete).

Die Sitze im 16. Deutschen Bundestag verteilten sich wie folgt: Von den 16 Überhangmandaten entfielen neun auf die SPD (vier in Sachsen-Anhalt, drei in Brandenburg, jeweils eines in Hamburg und im Saarland) und sieben auf die CDU (vier in Sachsen, drei in Baden-Württemberg). Auf die übrigen Parteien entfielen keine Überhangmandate.

Im Verlauf der Legislaturperiode veränderte sich die Sitzverteilung im Bundestag. Der CDU/CSU gingen bis zum 15. Juli 2009 vier Sitze verloren. Der Abgeordnete Matthias Wissmann (CDU) schied am 01. Juni 2007 und Dr. Peter Jahr (CDU) am 14. Juli 2009 aus dem Bundestag aus. Johann-Henrich Krummacher (CDU) verstarb am 25. Februar 2008. Aufgrund der Überhangmandate der CDU wurden alle drei Direktmandate nicht nachbesetzt. Der Abgeordnete Henry Nitzsche wurde als Direktkandidat der CDU gewählt und schied am 15. Dezember 2006 aus der Fraktion CDU/CSU aus (seitdem fraktionslos im Bundestag).

Die Abgeordneten Gert Winkelmeier (Die Linke) und Jörg Tauss (SPD) wurden über die Landesliste ihrer jeweiligen Partei gewählt. Gert Winkelmeier schied am 13. Februar 2006 aus der Fraktion aus, Jörg Tauss am 20. Juni 2009 (beide seitdem fraktionslos im Bundestag).

Zum 15. Juli 2009 hatte der 16. Deutsche Bundestag 611 Sitze.

Datenquelle



Der Bundeswahlleiter;

Bundeswahlgesetz.
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