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19.2.2019

Die Muslimbruderschaft

Als im Juni 2012 Muhammad Mursī die Wahlen in Ägypten für sich entscheidet, zieht erstmals ein Vertreter der Muslimbruderschaft ins Präsidentenamt ein. Doch nur ein Jahr später wird die Regierung gestürzt und Mursis Partei als Terrororganisation eingestuft. Michael Kreutz informiert über die bewegte Vergangenheit und den aktuellen Einfluss der islamistischen Organisation.

Das "R4bia" Emblem - eine schwarze Hand mit vier ausgestreckten Fingern - ist seit der Staatskrise in Ägypten 2013 ein Symbol für die Demonstrationen auf dem Rabaa al-Adawiya Platz in Kairo. Die Proteste richteten sich gegen die Absetzung des Staatspräsidenten Mohammed Mursi und das Verbot der Muslimbruderschaft. (© picture alliance / ZUMA Press)


Allgemeines

Die Muslimbruderschaft (arab. ǧamāʿat al-iḫwān al-muslimīn) ist die älteste existierende islamistische Organisation. Sie hat zahlreiche andere islamistische Bewegungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts inspiriert. In ihrem Islamverständnis ist die Religion den von Menschen gemachten Gesetzen übergeordnet; eine Trennung von Staat und Religion lehnt die Organisation kategorisch ab.[1]

Vorgeschichte

Die Entstehung der Muslimbruderschaft (MB) fällt in die Umbruchzeit des frühen 20. Jahrhunderts. Mit der Transformation der Region in eine nationalstaatliche Ordnung war der Traum von einer Einheit der Umma (Gemeinschaft der Gläubigen) in die Ferne gerückt, was innerhalb der muslimischen Welt Gegenkräfte auf den Plan rief, die nicht bereit waren, sich damit abzufinden. Maßgeblich in diesem Zusammenhang sind die muslimischen Reformer Ǧamāladdīn al-Afġānī und Muḥammad ʿAbduh, vor allem aber dessen Schüler Rašīd Riḍā (gest. 1935).[2] Riḍā beabsichtigte, seine Deutung der im Koran enthaltenen Formulierung von den "Sachwaltern‟ bzw. denen, "die Befehl unter euch haben" (Koran 4,59) als politische Herrscher, die zugleich Vorbilder islamischer Tugend sein sollten, auf dem Weg der Binnenmission zu verbreiten.[3] Diesen Ansatz verknüpfte er mit dem Konzept eines Panislamismus (Vereinigung aller muslimischen Völker) unter arabischer Vormachtstellung, das zum Programm der 1922 von ihm gegründeten Orientalischen Bündnisgesellschaft (ǧamʿīyat ar-rābiṭa aš-šarqīya) wurde.[4] Riḍā hatte maßgeblichen Einfluss auf Ḥasan al-Bannā (1906-1949), der 1928 die MB gründete. War Riḍā schon konservativer als sein Lehrer ʿAbduh, so sollte Bannā konservativer sein als Riḍā.[5]

Die Muslimbrüder hatten, zunächst als ländlich-populistische Bewegung, eher einen arabischen als einen transnationalen Islam vor Augen.[6] Auch Bannā trat als Reformer auf, für den sich die Muslime alles aus dem Westen aneignen konnten, solange es der Umma nützlich schien und das Individuum nicht über die Gemeinschaft stellte. Integraler Bestandteil dieser Auffassung war die Einhaltung muslimischer Moralvorstellungen im Widerstand gegen den Säkularismus.[7] Er prägte die Parole "Der Islam ist die Lösung" (al-Islām huwa al-ḥall) und sprach erstmals davon, eine „islamische Ordnung“ (niẓām islāmī) zu schaffen – ein Begriff, der sich in den konstitutiven Quellen des Islam nicht findet.[8] Erreicht werden sollte diese Ordnung, indem der von den Ideen der MB überzeugte Muslim eine gute Familie gründet, bis genügend Familien eine islamische Gesellschaft herbeiführen, die wiederum nach einer islamischen Regierung verlangt. Die einzelnen Zellen der MB heißen ebenfalls "Familien‟ (usar, sg. usra).[9]

Weitere Entwicklung

Von Anfang an war die MB von inneren Rivalitäten gezeichnet.[10] Besonders gilt das in Bezug auf ihre paramilitärische Geheimabteilung (an-niẓām al-ḫāṣṣ). Unter ʿAbdarraḥmān aṣ-Ṣamadī, der 1947 ihre Leitung übernahm, wurde die Geheimabteilung autonom und verübte auf offener Straße terroristische Aktivitäten gegen Briten, missliebige Politiker, ägyptische Juden und Säkulare.[11] Der Konflikt um Palästina wurde dabei zum Kristallisationspunkt des islamischen Erneuerungsprogrammes der MB.[12] Während des Krieges von 1948 waren insgesamt knapp fünfhundert Muslimbrüder auf Seiten Ägyptens, Jordaniens und Syriens an den Kampfhandlungen gegen Israel beteiligt.[13] Zu diesem Zweck unterhielt die Organisation in einem Vorort von Kairo ein Trainingslager samt Waffenkammer, deren Entdeckung im Königshaus Angst vor einem Umsturz schürte. Am 8. Dezember 1948 wurde die MB auf Drängen von König Fārūq als Terrororganisation verboten, viele Mitglieder wurden inhaftiert. Drei Wochen später wurde der ägyptische Premierminister an-Nuqrāšī von einem Muslimbruder ermordet.[14]

Verbotszeit: 1948-1950, ab 1954

Das Verbot dauerte zunächst bis 1950 und wurde 1954 erneuert. Ḥasan al-Bannā schwenkte daher auf einen neuen Kurs ein und bemühte sich, die ägyptische Regierung zu beschwichtigen. Er schob die Verantwortung für die Eskalation der Gewalt der Geheimabteilung zu, die nur für Palästina eingerichtet worden sei. Inwieweit das glaubwürdig ist, lässt sich nicht mehr feststellen. Am 12. Februar 1949 wurde Ḥasan al-Bannā auf offener Straße erschossen.[15] Ideologischen Auftrieb erhielt die Organisation zwischenzeitlich durch die Schriften von Sayyid Quṭb, der die Auswanderung (hiǧra) ins "Land der Muslime" (dār al-Islām) zur Pflicht erklärte und Andersgläubige zu bekämpfen auch dann für legitim hielt, wenn Muslime nicht unmittelbar bedroht seien. Seit seiner Hinrichtung 1965 will die MB mit dem als radikal geltenden Quṭb nicht in Verbindung gebracht werden. Ohnehin hatte Quṭb nie eine offizielle Führungsposition in der Organisation innegehabt.[16] Seit den 1970er Jahren beschränken die Muslimbrüder den Gebrauch von Gewalt offiziell auf den Kampf um Palästina. Infolge dieser Beschränkung haben sich verschiedene militante Gruppen von den Muslimbrüdern abgespalten, darunter al-Ǧihād al-Islāmī und al-Ǧamāʿa al-Islāmiyya, aus denen später al-Qaida hervorging.[17]

Erfolg und Verhängnis: Die Jahre ab 1995

1995 inhaftierte die ägyptische Regierung mehr als fünfhundert Muslimbrüder, nachdem die Organisation ein Attentat auf den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Addis Abeba verübt hatte.[18] Das Verbot politischer Betätigung hinderte die Mitglieder der Organisation jedoch nicht daran, sich als unabhängige Kandidaten ins Parlament wählen zu lassen. Mit der Aufhebung des Verbots gelangte 2012 erstmals einer aus ihren Reihen, Muḥammad Mursī, ins Präsidentenamt, wobei das Wahlergebnis umstritten war.[19] Zuvor hatte ein Volksaufstand den Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Mubarak erzwungen.[20] Als das ägyptische Militär am 3. Juli 2013 die Regierung stürzte und den gesamten Führungskader der Muslimbrüder verhaften und vor Gericht aburteilen ließ, kam es zu einer mehrwöchigen Sitzblockade der MB am Rābiʿa al-ʿAdawiyya-Platz, die vom ägyptischen Militär blutig aufgelöst wurde. Zudem wurde die MB am 25. Dezember 2013 abermals verboten und als Terrororganisation eingestuft.[21]

Verzweigung

Seit 2010 ist Muḥammad Badīʿ der Allgemeine Anführer der Muslimbruderschaft. In Ägypten wird die Anzahl der aktiven Mitglieder der MB auf ca. eine Million geschätzt, in Deutschland auf ca. 1.300 Anhänger. In Europa wird ihre Ideologie über ein Netzwerk von Verbänden, Instituten und Schulen, verbreitet. Einige Ableger der Muslimbrüder haben sich selbständig gemacht, darunter die tunesische Ennahda, die libysche "Partei für Gerechtigkeit und Aufbau" sowie die im Sudan regierende „Nationale Kongresspartei“.[22]

In Deutschland hat die Muslimbruderschaft 1960 Fuß gefasst, als Said Ramadan (1926-1995), damals rechte Hand und Schwiegersohn Bannās, das Islamische Zentrum München gründete.[23] Seitdem hat die MB stetig versucht, ihren Einfluss in Europa auszubauen. Europäische Organisationen, die der Muslimbruderschaft nahestehen, finden in der "Föderation der Islamischen Organisationen in Europa" (FIOE) mit Sitz in Brüssel ihren Dachverband. Deren wichtigster Akteur ist laut Verfassungsschutz die "Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V.‟ (IGD).[24] Mittlerweile hat sie sich in Deutsche Muslimische Gemeinschaft e.V. (DMG) umbenannt.

Die IGD war Gründungsmitglied des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) und war über diesen auch an der Gründung des Koordinierungsrates der Muslime (KRM) beteiligt. Bekenntnisse zur MB gibt es seitens der IGD bzw. DMG offiziell keine, stattdessen wird die Loyalität zur bestehenden Rechtsordnung bekundet.[25] Die 1994 gegründet "Muslimische Jugend Deutschland e.V.‟ (MJD) wurde vor einigen Jahren von behördlicher Seite als den MB nahestehend bezeichnet und ist nach einer Einschätzung des Bundestags mit Organisationen verflochten, die ihrerseits "der Muslimbruderschaft nahestehen‟. Der Verein hat wiederholt deutlich gemacht, dass er auf einer Linie mit Positionen von Yusuf al-Qaradawi, Abu al-Ala al-Maududi und Sayyid Qutb liegt.[26] Der Verein "Islamic Relief e.V.‟ (IR) trat Ende 2015 als Hauptsponsor für das Jahrestreffen der "Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e. V.“ (IGD) auf, die als wichtigste Organisation von Anhängern der MB in Deutschland gilt. IR hat nachweislich auch mit MJD kooperiert, die ihrerseits Verbindungen zur IGD unterhält.[27] In Frankreich ist es die "Union des Organisations Islamiques de France" (UIOF), die aus den Reihen der MB gegründet wurde.[28] Ihr Präsident ist Amar Lasfar.[29] Die UIOF hat zahlreiche Ableger in Frankreich und ist selbst Teil des Conseil Français du Culte Musulman (CFCM), der 2003 gegründet wurde.[30] In Großbritannien ist die der MB am nächsten stehende Organisation die 1961 gegründete Muslim Student Society UK. Sie steht im Schatten der weitaus bedeutenderen "Federation of Student Islamic Societies" (FOSIS), die sie 1963 mitbegründet hat. Auch die Islamic Society of Britain stand bei ihrer Gründung 1990 unter dem Einfluss der MB.[31]

Außerhalb Europas gibt es in Saudi-Arabien mit der sog. Erweckungsbewegung (aṣ-ṣaḥwa) eine Art Hybridform von MB und Wahhabismus.[32] Weltpolitisch bedeutsam ist aber vor allem der Ableger der Muslimbruderschaft im Gaza-Streifen, die Hamas. 1987/88 von Ahmad Yasin u.a. gegründet, verübte die Hamas in den 1980ern Anschläge auf Kinos, Bars und Kasinos und begann, Waffen zu schmuggeln.[33] Der Widerstand gegen die israelische Besatzung meint die Vernichtung Israels. Ganz "Palästina‟ gehört demnach zum Waqf (islamisches Stiftungsland).[34] Dass eine Koexistenz mit Israel auch zukünftig ausgeschlossen ist, machte bereits Ende 2012 der damalige Hamas-Führer Maḥmūd az-Zahār als er verkündete: "Die Zeit, in der der Feind uns angegriffen hat, ist vorüber; jetzt ist die Phase gekommen, in der wir sie angreifen.‟[35]

Einfluss und Gefahrenpotenzial

Im Unterschied zu ihrem Gründer Ḥasan al-Bannā lehnt die MB heute das Parteiwesen (ḥizbiyya) nicht mehr ab. Ihr Verhältnis zur Demokratie ist jedoch ein taktisches, propagiert sie doch die Scharia als „höchste Verfassung‟. Zudem soll der „demokratische Weg‟, den sie angeblich verfolgt, auf Basis der šūra (Beratung) erfolgen, was keinen Raum für eine unabhängige Rechtsprechung lässt.[36] Da rechtsstaatliche Strukturen, die ihr die Freiheit der Agitation ermöglichen, in ihrem Sinne sind, hat der Gewaltverzicht der MB durchaus Plausibilität. Ohnehin sieht sie ihre Aufgabe darin, die muslimische Moral in der Gesellschaft zu verbreiten, bis eine kritische Masse erreicht ist, die von selbst nach einem islamischen Staat ruft. Westlicher Lebensstil, Streben nach Wohlstand und Trennung von Staat und Religion werden dabei pauschal verurteilt. Eine Gleichstellung von Männern und Frauen wird abgelehnt.[37]

Weil die Muslimbrüder über ein Geflecht zahlloser Institutionen, Vereine und Verbände mit anderen Gruppen verbunden sind und autonome Ableger hervorgebracht haben, bleibt ihr Einfluss auf die europäischen Gesellschaften nur schwer fassbar.[38] Nicht selten wird die Ideologie über eigene, dialogorientierte Bildungsinstitute in die Gesellschaft transportiert. Die MB bleibt daher eine permanente Herausforderung für den Rechtsstaat, auch ohne eine terroristische Organisation zu sein. Dass ihre Einbindung in demokratische Prozesse sie moderater machen könnte, ist ein Mythos, der von Islamisten wie der MB selbst geschürt wird. Bislang hat dies nur dazu geführt, dass ihr extremistischer Charakter umso stärker zutage tritt.[39]

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Islam und Recht
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Fußnoten

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2.
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3.
Sharabi, Hisham. 1970. Arab Intellectuals and the West: The Formative Years, 1875-1914, Baltimore: John Hopkins, S.5. / Hefny, Assem. 2014. Herrschaft und Islam: Religiös-politische Termini im Verständnis ägyptischer Autoren, Frankfurt/Main: Peter Lang, S.106. / Goldziher, Ignaz. 1970. Die Richtungen der islamischen Koranauslegung, Leiden: Brill, 343-344.
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Kreutz, Michael. 2013. Das Ende des levantinischen Zeitalters: Europe und die Östliche Mittelmeerwelt, 1821-1939, Hamburg: Kovac, S. 239, 254. / Haarmann, Ulrich. 1985. „Ideology and History, Identity and Alterity: The Arab Image of the Turk From the Abbasids to Modern Egypt‟, in: International Journal of Middle East Studies, Nr. 20, 175-196, S.189.
5.
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Mejcher, Helmut. 2001. "Der arabische Osten im zwanzigsten Jahrhundert: 1914-1985‟, in: Geschichte der arabischen Welt, hrsg. von Ulrich Haarmann und Heinz Halm, München: C.H. Beck, 432-501, S.478.
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38.
Lutz, Martin, und Uwe Müller. 2019. Arbeit am deutschen Gottesstaat, WamS Nr. 4 vom 27. Januar, S.7.
39.
Hamid, Shadi. 2016. Islamic Exceptionalism: How the Struggle over Islam is Reshaping the World, New York: St. Martin’s Press, 41-50. Dank an Aladdin Sarhan (Mainz) für eine kritische Durchsicht des Textes.

Michael Kreutz

Zur Person

Michael Kreutz

Dr. Michael Kreutz ist Politikwissenschaftler und Orientalist aus Bochum. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die moderne Geschichte des Nahen Ostens und Südosteuropas, politische Ideengeschichte, Europa und der Islam, Religion und Politik.


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