Herausforderung Salafismus

Radikalisierungsprävention



Newsletter Februar 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, Ihnen mit diesem Newsletter zwei neue Service-Rubriken vorstellen zu können!

Das Thema Salafismus wirft viele Fragen auf. Die neue FAQ-Übersicht des Infodienstes gibt erste, verständliche Antworten, dient zur Orientierung und nennt Quellen für weiterführende Informationen.

Präventionsarbeit ist in Deutschland vor allem Ländersache. In der Serie "Strukturen der Präventionsarbeit" beleuchtet der Infodienst in den kommenden Monaten die wichtigsten Akteure, ihre Rollen und ihre Zusammenarbeit. Im Februar geht es los mit einem Blick nach Bayern, Hamburg und Niedersachen.

Herzliche Grüße
Ihre Infodienst-Redaktion

PS: Haben Sie einen Hinweis, worüber wir berichten sollten? Schreiben Sie uns an radikalisierungspraevention@redaktion-kauer.de!

Neu im Infodienst Radikalisierungsprävention

Neu bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Veranstaltungshinweise und Fortbildungen

Termindetails und weitere Termine finden Sie in der Termin-Übersicht des Infodienstes.

Februar 2019 März 2019 Juni 2019 Juli 2019

Aktuelle Meldungen

ufuq.de sucht Co-Geschäftsführer/-in



Für das dreiköpfige Geschäftsführungsteam sucht ufuq.de eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter mit den Schwerpunkten Finanzen, Personal und Organisationsentwicklung. Bewerber/-innen sollten ausgewiesene Erfahrung in diesen Schwerpunktbereichen haben – zudem gerne auch in der politischen Bildung und der Präventionsarbeit. Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von People of Color und Schwarzen Menschen sowie von Bewerber/-innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Die Bewerbungsfrist ist der 3. März 2019.

Zur Ausschreibung auf ufuq.de

Uniklinik Ulm: Radikalisierte Jugendliche und junge Erwachsene für Studie zur Radikalisierungsprävention gesucht



Das Uniklinikum Ulm führt seit 2017 ein Projekt mit dem Titel "Grundlagenwissen für Heilberufe zur Identifikation von Radikalisierungsprozessen" durch. Im Rahmen dieses Projektes werden junge Menschen ab 16 Jahren zu ihrer Radikalisierung befragt. Die Interviews sollen sowohl in Justizvollzugsanstalten, in Aussteigerprogrammen und Fachberatungsstellen als auch in Jugendzentren stattfinden. So sollen ein breites Spektrum an (ehemals) radikalisierten jungen Menschen und ihre Einstellungen einbezogen werden – egal ob im links-, rechts-, oder islamistisch motivierten Bereich.

Das Forschungsteam sucht Fachkräfte, die mit einer entsprechenden Zielgruppe Kontakt haben und sich vorstellen können, Kontakte zu jungen Menschen herzustellen, die zu einem Interview bereit wären. Bitten wenden Sie sich an Frau Dr. Thea Rau (0731/500 61724; thea.rau@uniklinik-ulm.de).

Zu weiteren Informationen auf uniklinik-ulm.de

Innenministerium plant Lehrgang für "Deradikalisierungs-Beratung" ab 2020



Das Bundesinnenministerium plant einen Qualifizierungslehrgang für die Deradikalisierungsberatung im Bereich Islamismus, berichtet Qantara.de unter Berufung auf die Print-Ausgabe der "Welt". Mit dem Lehrgang sollen Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Psychologie oder Islamwissenschaften sowie andere Berufsgruppen gezielt auf die Arbeit mit Islamisten/-innen und deren Familien vorbereitet werden.

Abweichend von dem Beitrag auf Qantara.de liegt der Redaktion die Information vor, dass das Forschungszentrum des Bundesministerium für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Lehrgang konzipiert hat und dass dieser durch einen zivilgesellschaftlichen Partner weiterentwickelt und umgesetzt wird.

Zur Meldung auf quantara.de

"Wegweiser" geht online: 25 neue Vollzeitstellen, knapp zwei Millionen Euro pro Jahr zusätzlich



Das Präventionsprogramm "Wegweiser" des Landes Nordrhein-Westfalen mit aktuell 18 Standorten geht online, berichtet die Rheinische Post. Für die Umsetzung des Online-Beratungsangebotes soll das Wegweiser-Personal um 25 Vollzeitstellen erweitert und der Etat von derzeit gut fünfeinhalb Millionen Euro pro Jahr um mehr als ein Drittel aufgestockt werden.

Zur Meldung auf rp-online.de

Zweifel an Angaben von Autor und Journalist Shams Ul-Haq



Der Frankfurter Journalist und Autor Shams Ul-Haq behauptet, undercover in mehr als 100 Moscheen recherchiert zu haben, als Grundlage für sein Buch "Eure Gesetze interessieren uns nicht! Undercover in europäischen Moscheen - Wie Muslime radikalisiert werden". Nun meldet der Hessische Rundfunk (HR) Zweifel an den Angaben Ul-Haqs an. Der HR begründet diese unter anderem mit Statements anderer Experten. Zudem seien Ul-Haqs Angaben zu seinen Recherchen zeitlich nicht plausibel.

Zum Beitrag auf faktenfinder.tagesschau.de

"Wir hatten uns Deutschland anders vorgestellt" – ufuq.de spricht mit jungen Geflüchteten am Alexanderplatz



In der Öffentlichkeit wird immer wieder die Möglichkeit der Radikalisierung von Geflüchteten diskutiert. Tatsächlich sind die Zusammenhänge komplex (siehe dazu den Beitrag "Der Umgang mit Radikalisierungsprozessen bei Menschen mit Fluchterfahrung" im Infodienst). ufuq.de-Mitarbeiterinnen haben mit jungen Geflüchteten in Berlin gesprochen. Ihr Beitrag gibt einen Einblick in deren Gedanken- und Gefühlswelt und zeigt die Herausforderungen, vor denen sie und die deutsche Gesellschaft stehen.

Zum Beitrag auf ufuq.de

Rund 500 Salafisten in Schleswig-Holstein



Die Zahl der Salafisten habe im Norden im vergangenen Jahr deutlich zugenommen, zitiert die "Welt" Joachim Albrecht vom Verfassungsschutz in Schleswig-Holstein. Rund 500 Personen würden vom Verfassungsschutz in Schleswig-Holstein zur salafistischen Szene gerechnet. Lokale Schwerpunkte gäbe es in Flensburg, Neumünster, Kiel, Lübeck und im Hamburger Umland.

Zum Beitrag auf welt.de

Projektvorstellung: Online-Beratung der Türkischen Gemeinde Deutschland



Mit dem Online-Projekt "emel" möchte die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD) mit Sitz in Berlin Menschen erreichen, die befürchten, dass jemand in ihrem Umfeld an extremistischer Ideologie interessiert ist oder sich bereits einer extremistischen Gruppe angeschlossen hat. "Die Zeit" hat mit dem Bundesvorsitzenden der TDG, Gökay Sofuoğlu, über das Projekt gesprochen.

Zum Beitrag auf zeit.de

Diskussion um mutmaßlich salafistische Jugendarbeit der Berliner Al-Nur-Mosche



In Berlin wird über die mutmaßlich salafistische Jugendarbeit der Al-Nur-Moschee diskutiert. Sie gilt als "Salafistentreff" und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Es besteht der Verdacht, dass Kinder und Jugendliche im wöchentlich stattfindenden Unterricht mit salafistischen Inhalten beeinflusst oder indoktriniert werden. Der Senat hat jedoch keinen Einblick in das Unterrichtsangebot. Der Berliner Jugendstadtrat drängt auf ein Verbot des Moscheevereins der Al-Nur-Moschee. Ruth Hadamek, Fachanwältin für Verwaltungsrecht, mahnt zu Sorgfalt bei der Untersuchung der Angelegenheit.

Zum Beitrag "Senat hat keine Kontrolle über salafistische Jugendarbeit" auf tagesspiegel.de

Zum Beitrag "Juristin mahnt zu Sorgfalt bei Al-Nur-Untersuchung" auf tagesspiegel.de

Zum Beitrag "Jugendstadtrat Falko Liecke drängt auf Moscheeverein-Verbot" auf berliner-woche.de

Integration von Online- und Offline-Aktivitäten wichtig für Gegenmaßnahmen zu extremistischer Propaganda



Es bedarf einer ganzheitlichen Strategie, wenn man extremistischer Propaganda etwas entgegensetzen möchte, betont Autor Nafees Hamid in seinem Essay für das "International Centre for Counter-Terrorism”. Anstatt getrennte Strategien für Online-Kampagnen und Offline-Aktivitäten zu fahren, sollten diese Bereiche verbunden werden – denn so handeln auch extremistische Gruppen. Hamid gibt Einblicke in seine Feldarbeit in verschiedenen europäischen Ländern und leitet daraus Implikationen für die (politische) Praxis ab.

Zum Essay auf icct.nl (in englischer Sprache)

Bildungsgewerkschaft beklagt Diskriminierung durch Lehrkräfte in Berlin



Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert mehr Offenheit im Umgang mit Diskriminierungsproblemen an Berliner Schulen, meldet das Online-Magazin News4teachers unter Bezug auf eine dpa-Meldung. "Diejenigen, die in Schulen diskriminieren, sind oftmals Pädagogen", so der Berliner GEW-Landesvorsitzende Tom Erdmann im dpa-Interview. Erdmann erneuerte auch die Forderung nach einer unabhängigen Beschwerdestelle für das Land Berlin.

Erdmanns Aussagen sind die Reaktion auf eine Statistik des Berliner Senats, aus der hervorgeht, dass Schüler/-innen an Berliner Schulen immer wieder wegen ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder Behinderungen diskriminiert werden.

Zum Beitrag auf news4teachers.de

Handreichungen und Materialien

Handbuch: "Integration fördern, Radikalisierung erkennen" – European Foundation for Democracy



Das Handbuch gibt Lehrkräften in der schulischen und beruflichen Bildung Hinweise, wie sie in herausfordernden Situationen pädagogisch sinnvoll handeln können. Dabei geht es etwa um Diskussionen zu politischen Ereignissen oder religiösen Überzeugungen, um patriarchale Strukturen und Traditionen oder um orthodoxe Islamverständnisse, Islamismus und Salafismus. Für das Handbuch haben die Autorinnen und Autoren rund zwei Dutzend Gespräche mit Lehrkräften und Sozialarbeiter/-innen geführt, die sich täglich in den beschriebenen Situationen zurechtfinden müssen. Erstellt wurde das Handbuch im "Counter Extremism Project" der European Foundation for Democracy.

Zum Download auf counterextremism.com

Online-Ressource: "Salafismus – Prävention" – Bildungsserver Berlin Brandenburg



Im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin hat ufuq.de auf dem Bildungsserver Berlin Brandenburg Online-Materialien für Lehrkräfte zusammengestellt. Sie behandeln zum Beispiel die Lebenswelten von Jugendlichen und die Rolle, die Religion für sie spielen kann. Die Materialien sollen dazu befähigen, zwischen Protest, Provokation und Propaganda zu unterscheiden sowie zwischen Islam und Islamismus.

Zur Zusammenstellung auf bildungsserver.berlin-brandenburg.de

Handbuch: "Kompass – Handbuch zur Menschenrechtsbildung" – Deutsches Institut für Menschenrechte



Das "Handbuch zur Menschenrechtsbildung" richtet sich an alle, die beruflich oder ehrenamtlich in Jugendarbeit, Bildung und Menschenrechtsbildung tätig sind. Es umfasst eine umfangreiche Einführung in die Menschenrechtsbildung und gibt praxisorientierte methodische und didaktische Vermittlungshilfen. Das Herzstück des Handbuchs sind 57 Übungen, die mit unterschiedlichen Menschenrechtsthemen vertraut machen und darüber hinaus anregen, das Gelernte in die Praxis vor Ort umzusetzen. Hintergrundinformationen zu ausgewählten Bereichen ermöglichen eine fundierte Vorbereitung von Bildungsaktivitäten und Workshops sowohl in der schulischen als auch der außerschulischen Praxis. Erstellt wurde das Handbuch vom Deutschen Institut für Menschenrechte.

Zum Download auf institut-fuer-menschenrechte.de

Studien und Berichte

BAG RelEx: Vorstellung der Mitglieder und ihrer Aktivitäten



Die Bundesarbeitsgemeinschaft Religiös Begründeter Extremismus (BAG RelEx) stellt sich in einer neuen Broschüre vor. Sie bietet einen Einblick in die Arbeit der BAG RelEx und die ersten Ergebnisse von Arbeitsgruppen und Fachveranstaltungen. Zugleich stellt sie die Mitglieder vor, die bundesweit in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Präventions- und Deradikalisierungsarbeit aktiv sind.

Zum Download auf ufuq.de

Evaluation der Hamburger Beratungsstelle Legato



Die Hamburger Beratungsstelle Legato wurde von Wissenschaftlern/-innen der Universität Hamburg evaluiert. Dabei wurden unter anderem strukturelle und konzeptionelle Entwicklungsmöglichkeiten und Hindernisse der Praxis identifiziert.

Zum Download des Evaluationsberichts auf wiso.uni-hamburg.de

Wissenschaftliche Begleitung des Landesprogramm Radikalisierungsprävention Berlin



Das Berliner Landesprogramm Radikalisierungsprävention wurde von der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht. Der thematische Fokus lag dabei im Bereich intervenierender Maßnahmen. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Übergängen zum präventiven und repressiven Bereich gewidmet.

Zum Download des Berichts über die Wissenschaftliche Begleitung auf berlin.de

Landtag NRW: "Lagebild Salafismus Nordrhein-Westfalen"



Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat ein umfangreiches "Lagebild Salafismus" veröffentlicht. Darin werden unter anderen die Strukturen der extremistisch-salafistischen Szene in NRW beleuchtet, darunter Missionierungsnetzwerke, Hilfsorganisationen, Gefangenenhilfe oder Moscheevereine. Der Bericht gibt außerdem Auskunft über sogenannte Gefährder und Relevante Personen, Ausreisen und Rückkehrer sowie über Propaganda und Radikalisierungsprozesse. Frauen sowie Kindern und Minderjährigen widmet der Bericht jeweils ein eigenes Kapitel.

Zum Download auf landtag.nrw.de

Georg-Eckert-Institut: "Preventing Violent Extremism through Education – International and German Approaches”



Das Georg-Eckert-Institut hat den aktuellen Stand der gegenwärtigen Praktiken und Diskurse über PVE (Preventing Violent Extremism) in Deutschland im Bereich der formalen Bildung untersucht. Für das Projekt wurde unter anderem eine Lehrplan- und Schulbuchanalyse durchgeführt, bei der Geschichts- und Sozialkundebücher aller 16 Bundesländer untersucht wurden. Analysiert wurde, ob a) PVE-Diskurse vorhanden sind, b) wie diese präsentiert werden und c) was problematisch ist und verbessert werden könnte. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht (in englischer Sprache).

Zum Bericht auf gei.de (in englischer Sprache)

Zur Projektbeschreibung auf gei.de

Universität Göteborg: "Review of Educational Initiatives in Counter-Extremism Internationally”



Die Universität Göteborg hat einen Bericht veröffentlicht, der der Frage nachgeht, welche Bildungsinitiativen dabei erfolgreich sind, dem Extremismus zu begegnen oder ihm vorzubeugen. Die Autorin beschreibt eine Vielzahl internationaler Programme aus unterschiedlichen Phänomenbereichen. Als Fazit identifiziert sie acht "Prinzipien" für erfolgreiche Arbeit im Bereich CVE/PVE (Countering Violent Extremism/Preventing Violent Extremism).

Zum Download des Berichts auf segerstedtinstitutet.gt.se (in englischer Sprache)

RAN: Ex-Post-Beiträge zu jungen Menschen sowie zur Einbindung von Gemeinden



Das europäische Radicalisation Awareness Network (RAN) hat Ex-Post-Beiträge in deutscher Sprache veröffentlicht:

Junge Menschen zu einer erfolgreichen Mitwirkung an PCVE befähigen (PCVE = prevention and countering of violent extremism)

Einbindung von Gemeinden in die Prävention und Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus

Video- und Audio-Beiträge

Kurzfilm: "Junge Muslime gegen Antisemitismus" – Jungs e. V.



Im Projekt "Junge Muslime in Auschwitz" des Trägers Jungs e. V. werden jährlich Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz für Jugendliche in Duisburg organisiert. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden Theaterstücke und Videos. Damit möchten sie sensibilisieren und junge Menschen zum Nachdenken bringen. Sie möchten digitale Gegennarrative schaffen, die den online kursierenden antisemitische Videos eine andere Position entgegenstellen, die täglich von Jugendlichen konsumiert und für "die Wahrheit" gehalten werden. Die Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren. Der Kurzfilm enthält mehrere Episoden zum Thema und ist insgesamt 15 Minuten lang.

Zum Kurzfilm auf youtube.com

Podcast: "Töten im Namen Allahs – Radikalisierung muslimischer Jugendlicher" – hr info



Wie groß ist die Zahl der Jugendlichen, die sich für einen radikalen Islam begeistern? Was weiß man über ihre Motive? Und was kann eine Gesellschaft dem entgegensetzen? Diese Fragen beantwortet der Podcast von hr info in 25 Minuten. Zu Wort kommen unter anderem Religionslehrerin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor, Psychologe Ahmad Mansour, Wissenschaftler Andreas Zick sowie Janusz Biene vom Projekt "PRO Prävention".

Zum Podcast auf hr-inforadio.de
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln