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3.3.2021

Das KN:IX stellt sich vor

Vernetzung stärken – Kompetenzen und Expertise bündeln

Seit Beginn des Jahres 2020 gibt es das Kompetenznetzwerk "Islamistischer Extremismus", kurz KN:IX. Es wird gemeinsam mit anderen Kompetenznetzwerken und Kompetenzzentren im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. Im Interview spricht Netzwerk-Koordinatorin Jamuna Oehlmann über Ziele, Arbeitsweise, Erkenntnisse, Forderungen und Pläne des KN:IX.

Jamuna Oehlmann. (© Meike Kenn)


Infodienst Radikalisierungsprävention: Was steckt hinter der Idee der Kompetenznetzwerke? Welchen Auftrag und welche Ziele hat das KN:IX?

Jamuna Oehlmann: Die Kompetenznetzwerke im Rahmen von "Demokratie leben!" haben die Aufgabe, die Vernetzung der Akteure im Feld zu stärken, die Kompetenzen zu bündeln und die fachliche Expertise zusammenzubringen und weiterzuentwickeln. Sie sollen das Wissen und die Kompetenzen auch einem weiteren Radius von Akteuren zugänglich machen. Sie sind außerdem Ansprechpartner für die Modellprojekte im jeweiligen Themenfeld – das KN:IX also für das Themenfeld islamistischer Extremismus.

Wer sind die Träger des KN:IX und wie ist die Zusammenarbeit organisiert?

Die drei Netzwerkpartner von KN:IX sind die Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus (BAG RelEx), und die beiden überregional tätigen Träger ufuq.de und Violence Prevention Network (VPN).

In der BAG RelEx haben sich 33 zivilgesellschaftliche Akteure zusammengeschlossen, die in der Prävention und Deradikalisierung im Feld des religiös begründeten Extremismus tätig sind. Die Geschäftsstelle der BAG RelEx übernimmt die Koordination von KN:IX und die Repräsentation nach außen, auch das Projektcontrolling und die Vernetzung mit der Zivilgesellschaft.

Ufuq.de ist überregional im Bereich universelle Prävention tätig und hat im Netzwerk die Aufgabe, dieses Themenfeld abzudecken. Der Schwerpunkt von VPN im KN:IX liegt auf der tertiären Prävention. Wir entwickeln Ziele und Planungen gemeinsam und stimmen unsere Maßnahmen eng miteinander ab.

Mit welchen Mitteln wollen Sie Ihre Ziele erreichen?

Wir haben die Ziele des KN:IX in drei Säulen unterteilt: Die erste Säule ist das Bedarfs- und Trendmonitoring. Hier versuchen wir, Bedarfe und Trends im Themenfeld zu erfassen. Das tun wir mittels eines jährlichen Online-Surveys und mit Fokusgruppen-Interviews mit Expertinnen und Experten, um ein Gespür dafür zu bekommen, welche Bedarfe Akteure haben, die in dem Themenfeld arbeiten, mit welchen Schwierigkeiten sie vielleicht auch zu tun haben und welche Trends neu aufkommen. Dabei befragen wir nicht nur zivilgesellschaftliche Akteure aus unserem engeren Umfeld, sondern auch öffentliche Einrichtungen, Vertreterinnen und Vertreter von Regelstrukturen der Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, Sicherheitsbehörden, Strafvollzug, Landesdemokratiezentren usw.

Im Rahmen der zweiten Säule sollen Inhalte und Methoden weiterentwickelt, die Kombination von Maßnahmen angeregt und für Akteure ein Rahmen geschaffen werden, um neue Formate zu entwickeln. Hier wird auch analysiert, wo vielleicht noch Lücken in der Landschaft bestehen, die zu schließen sind.

In der dritten Säule "Wissenstransfer" soll das Wissen, das wir so generiert haben, einem breiteren Akteurskreis, sozusagen einem erweiterten Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel auch die eben genannten öffentlichen Einrichtungen und Regelstrukturen.

Wir als KN:IX verstehen uns als dienstleistende Struktur, um die Expertise, die bei Akteuren im Themenfeld vorhanden ist, sichtbar zu machen und insgesamt die Arbeit voranzutreiben. Dabei geht es uns nicht darum, herauszustellen, welche Methoden jetzt "der richtige Weg" sein mögen, sondern darum, die Vielfalt der Akteurslandschaft sichtbar zu machen.

An welche Zielgruppen richtet sich das KN:IX? Über welche Wege und Formate erreichen Sie diese Zielgruppen?

Neben den Vereinen, Beratungsstellen und anderen zivilgesellschaftlichen Trägern, die der BAG RelEx angehören, richten sich die Angebote von KN:IX an einen erweiterten Kreis von Akteuren. Dazu gehören die Projektträger im "Demokratie leben!"-Netzwerk und auch andere Kompetenzzentren oder -netzwerke, wenn es zum Beispiel um phänomenübergreifende Ansätze geht oder um Wechselwirkungen zwischen den Phänomenbereichen.

KN:IX richtet sich auch an andere zivilgesellschaftliche Träger, die sich in dem Themenfeld engagieren, sowie explizit an Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und Bedienstete im Strafvollzug. Die Fachveranstaltungen und Maßnahmen richten sich auch an Haupt- und Ehrenamtliche im Arbeitsfeld der politischen Bildung, an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Mitarbeitende der Sicherheitsbehörden.

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(© Tumisu / Pixabay.com / Pixabay-Lizenz)

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Inwiefern unterscheiden sich die Aufgaben und Zielsetzungen des KN:IX und der BAG RelEx?

Die BAG RelEx ist ein Dachverband zivilgesellschaftlicher Organisationen und vertritt diese mit starker Stimme, zum Beispiel auch im Gespräch mit Politikerinnen und Politikern. Wir vertreten also die Interessen der 33 Mitgliedsorganisationen. Die BAG-Mitglieder tauschen sich intern miteinander zu verschiedenen Themen aus, zum Beispiel in Netzwerktreffen. Wir haben gemeinsame Qualitätsstandards für den Arbeitsbereich der zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt, arbeiten gemeinsam an Methoden und Inhalten weiter.

KN:IX ist sozusagen ein Projekt von BAG RelEx, ufuq.de und VPN, es handelt sich nicht um einen neuen Verein. Als Kompetenznetzwerk will KN:IX einen Rahmen bieten und Dienstleister sein. Wir wollen Bedarfe erkennen, Wissenstransfer leisten und dies für einen größeren Adressatenkreis sichtbar machen.

Weil wir als BAG RelEx Teil von KN:IX sind, gibt es natürlich Überschneidungen. Die Arbeit der BAG ist Teil der Arbeit von KN:IX, ebenso wie die Arbeit von ufuq.de oder VPN. Die BAG RelEx setzt zum einen – ebenso wie VPN und ufuq.de – eigenverantwortlich Maßnahmen und Projekte um, die im Rahmen der KN:IX-Förderung finanziert werden. Zum anderen gibt es explizite KN:IX-Maßnahmen wie Fachtage oder den jährlichen Report, über die die drei Netzwerkpartner sich intensiv abstimmen.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren, mit den "Demokratie leben!"-Modellprojekten und den anderen Kompetenznetzwerken aus?

Wir arbeiten mit den sechs Modellprojekten im Themenfeld Prävention von islamistischem Extremismus zusammen sowie mit zwei phänomenübergreifenden Projekten. Wir tauschen uns im kleinen geschützten Rahmen aus und entwickeln gemeinsam Ideen für die Zusammenarbeit. Wir können die Projekte zum Beispiel dabei unterstützen, sichtbarer zu werden. Mit zivilgesellschaftlichen Akteuren sind wir ohnehin immer im Austausch über verschiedene Formate.

Wir sind auch mit Akteuren und Mitgliedern anderer Themenfelder und Kompetenznetzwerke im Gespräch, zum Beispiel im Bereich Rechtsextremismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit oder Antisemitismus. Einige Mitgliedsorganisationen der BAG RelEx sind auch in anderen Kompetenznetzwerken vertreten, hier findet also ganz natürlich Austausch statt. Im Anschluss an Konferenzen mit Projektträgern im Rahmen von "Demokratie leben!" entstanden zum Beispiel schon mehrere Online-Meetings mit verschiedenen Trägern, ohne Tagesordnung, zum informellen persönlichen Austausch zum Beispiel über Online-Tools und Methoden.

Bisher sind noch keine übergreifenden gemeinsamen Maßnahmen geplant, aber ich kann mir vorstellen, dass in Zukunft noch etwas entsteht. Denn natürlich gibt es viele inhaltliche Überschneidungen und Gemeinsamkeiten. Die Themen lassen sich häufig nicht so klar abtrennen oder zuordnen. Für Antisemitismus oder Homosexuellen- und Transfeindlichkeit gibt es zwar eigene Kompetenznetzwerke, aber die Themen beschäftigen auch uns in unserer Arbeit zur Prävention von Islamismus. Wir greifen dann auch gern auf die Expertise anderer Netzwerke zurück.

Welche Vorhaben und Projekte hat das KN:IX 2020 umgesetzt?

Im Vordergrund stand in diesem ersten Jahr, die Zusammenarbeit in unserem Netzwerk zu konsolidieren und unsere Ziele "festzuzurren". Wir treffen uns in monatlichen Steuerungsrunden mit den drei Partnern und es gab eine erste Sitzung unseres Beirats.

Das größte Projekt war unser Trend-Survey im Juni, eine Online-Umfrage, bei der von 180 angeschriebenen Akteuren immerhin über 80 mitgemacht haben. So haben wir Bedarfe und Trends erfragt. Die Ergebnisse haben wir in einem Report zusammengestellt, der im Februar 2021 veröffentlicht wurde (zum Download des Reports auf www.kn-ix.de).

Es gab außerdem bereits einige inhaltliche Maßnahmen, so hat die BAG RelEx im Rahmen von KN:IX einen Fachtag mit dem Titel "Radikalisierungsfaktor soziale Ungleichheit?" durchgeführt und zusätzlich die Fachzeitschrift Ligante zum gleichen Thema veröffentlicht. Wir haben auch eine Evaluation unserer Arbeit im KN:IX durch einen externen Partner auf den Weg gebracht. Ich kann sagen, dass wir trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie unsere Ziele in diesem ersten Jahr erreicht haben.

Welche Trends in der Islamismusprävention haben Sie 2020 identifiziert und welche Herausforderungen sehen Sie für 2021?

Es wurde bei unserer Umfrage deutlich, dass sowohl salafistische Gruppierungen als auch die Hizb ut-Tahrir oder türkische Nationalisten weiterhin relevant sein werden, die sind an unterschiedlichen Orten in Deutschland sehr aktiv.

Auch Verschwörungsmythen und die Ansprache von Jugendlichen durch verschiedene islamistische Gruppierungen beschäftigen die Präventionsakteure, diese haben sich durch die Pandemie offensichtlich noch verstärkt. Einige Gruppierungen, zum Beispiel Hizb ut-Tahrir-nahe Organisationen wie Generation Islam oder Realität Islam sind digital sehr gut aufgestellt und wissen globale Themen geschickt mit ihren Botschaften zu verknüpfen. Auch die Rolle und der Einfluss politischer und medialer Diskurse auf Jugendliche beschäftigt uns.

Wichtig ist den zivilgesellschaftlichen Akteuren außerdem die Frage nach der Rollenklärung und dem Austausch mit Sicherheitsbehörden.

Bei der Unterscheidung von politischer Bildung und Präventionsarbeit möchten wir weiter im Diskurs bleiben. Auch Fragen nach der "Versicherheitlichung" im Themenfeld sind weiter aktuell.

Weiterhin benennen viele Träger das Thema Diskriminierungserfahrungen und antimuslimischer Rassismus im Zusammenhang mit islamistischem Extremismus als sehr relevant für ihre Arbeit.

Was brauchen die Präventionsakteure in Deutschland, um gute Arbeit leisten zu können? Woran fehlt es noch?

Es sind eigentlich die Dauerbrenner, mit denen wir uns seit der Gründung der BAG RelEx auseinandersetzen: Wir wünschen uns eine Verstetigung und langfristige Planbarkeit der Arbeit. Die Mitarbeitenden müssten mit langfristigen Arbeitsverträgen abgesichert werden. Die Sorge vieler Träger ist, dass man das gute Personal nicht halten kann, weil ihnen aufgrund der Projektförderungen häufig nur Jahresverträge angeboten werden können.

Viele wünschen sich außerdem mehr Vertrauen in die Expertise und Ansätze der Präventionsarbeit der zivilgesellschaftlichen Träger, zum Beispiel durch Akteure der Sicherheitsbehörden. Es besteht der Wunsch nach mehr Austausch mit den Sicherheitsbehörden und nach Klärung der Rollen, nach Gesprächen auf Augenhöhe zum Beispiel über das Verständnis für die jeweiligen Aufgabenbereiche und die Grenzen der eigenen Arbeit. Diese könnten die Zusammenarbeit verbessern.

Hatten die islamistischen Terroranschläge in Europa im Herbst 2020 einen Einfluss auf die aktuelle beziehungsweise zukünftige Präventionsarbeit?

Auf die alltägliche Arbeit im KN:IX und der Koordination der BAG RelEx hatten die Anschläge keinen sehr großen Einfluss. Es war allerdings leider mal wieder ein Signal dafür, dass unsere Arbeit essenziell ist und dass von islamistischem Extremismus dauerhaft eine Gefahr ausgeht, auch wenn die Zahlen in den letzten Jahren runtergegangen sind und die mediale Aufmerksamkeit nicht mehr so da war.

Die zivilgesellschaftlichen Akteure in dem Feld machen ihre Arbeit dauerhaft gut. Man merkt natürlich anhand solcher Anschläge wieder, dass wir leider islamistischen Akteuren immer ein paar Schritte hinterher sind. Klar ist auch, dass in Einzelfällen die Ansätze überprüft werden und dass wir schauen müssen, was verändert sich gerade – wie verändert sich die Szene? Was hätte man besser machen können, was können wir für die Zukunft verbessern?

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Radikalisierung, Prävention und Islamismus

(© büro u-53, Peter Pichler)

Das Online-Portal Infodienst Radikalisierungsprävention der bpb bietet Hintergrundwissen, pädagogische Materialien, einen Newsletter und eine Übersicht mit Beratungsangeboten.

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Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf die derzeitige Präventionsarbeit? Wird sie das Arbeiten in der Praxis verändern?

Das große Thema Digitalisierung hat auch unsere Mitgliedsorganisationen und andere Träger der Präventionsarbeit sehr beschäftigt und viele haben es sehr gut hinbekommen, ihre Arbeit und Maßnahmen digital umzusetzen. Davon wird auch vieles bleiben, zum Beispiel, dass man Meetings und Gespräche häufiger über Online-Videokonferenzen macht. Für die Beratungsarbeit ist der persönliche Kontakt aber sehr wichtig. Beratungen fanden zum Teil weiterhin unter Hygienevorkehrungen face-to-face statt, es gab aber auch Umstellungen auf Online- und telefonische Beratungen.

Die Menschen, die im Themenfeld arbeiten, haben die gleichen Schwierigkeiten, wie alle, die im Homeoffice arbeiten und zum Beispiel gleichzeitig Kinder betreuen müssen. In Projekten mit befristeten Verträgen steht man vielleicht nochmal mehr unter Druck, die gleiche Arbeit unter erschwerten Bedingungen leisten zu sollen. Was natürlich nicht ohne weiteres so geht.

Für die Präventionsprojekte ist das Thema Erreichen der Zielgruppen das Dauerbrenner-Thema 2020 und dies setzt sich nun 2021 fort. An den Schulen werden zum Beispiel Präventionsangebote weniger angefragt, weil sie mit anderen Herausforderungen zu tun haben.

Was die Zielgruppen unserer Arbeit betrifft, bereitet es uns Sorge, dass die Jugendlichen während der Lockdowns nicht in die Schulen gehen und dass damit auch eine gewisse Kontrollinstanz wegfällt. Ich denke dabei an Familien, wo Gewalt herrscht, dort fehlt nun der Zugang, damit man Unterstützung leisten kann. Auch beim Thema soziale Ungleichheit hat Corona gezeigt, dass es für Familien, die weniger Zugang zu Bildung haben, besonders schwierig ist. Das wird unsere Arbeit wahrscheinlich auch künftig beeinflussen.

Welche Aktivitäten planen Sie für 2021?

Aus den Ergebnissen unserer Umfrage haben wir einige Themen herausgegriffen, mit denen wir uns 2021 beschäftigen möchten. Dazu gehört der sogenannte Legalistische Islamismus, die Themen Psychologie der Radikalisierung, Antimuslimischer Rassismus, die Zielgruppenerreichung und vieles mehr. Wir möchten versuchen, Lücken, die wir feststellen konnten, zu bedienen. Wir hoffen natürlich inständig, dass wir irgendwann wieder in Präsenz Veranstaltungen durchführen können, um auch wieder in persönlichen Kontakt mit den Akteuren im Themenfeld zu kommen. Wir planen Fachveranstaltungen, zum Beispiel zum Thema Antimuslimischer Rassismus, außerdem Publikationen, Handreichungen und Fortbildungen.

Das Gespräch führte die Infodienst-Redakteurin Katharina Reinhold am 2. Februar 2021.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website von KN:IX.
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Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 3.0 DE - Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland" veröffentlicht. Autor/-in: Jamuna Oehlmann für bpb.de

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Jamuna Oehlmann

Jamuna Oehlmann

Jamuna Oehlmann hat in Berlin, Bangkok und London Asienwissenschaften, Internationale Beziehungen und Diplomatie studiert. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie den Nexus zwischen Menschenhandel und internationalem Terrorismus. Zu ihrer Expertise und praktischen Arbeitsbereichen zählen neben der Prävention von religiös begründetem Extremismus unter anderem die Themen Sicherheit, Terrorismus und Extremismus. Sie ist Koordinatorin der BAG RelEx und vom Kompetenznetzwerk Islamistischer Extremismus.


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