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31.5.2012

Die fordistische Stadt

Der Fordismus hatte sowohl auf die Stadtentwicklung als auch auf die städtische Lebensweise einen prägenden Einfluss. Die Wirkung des Fordismus hat in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit großer Wirkung eingesetzt. Die von Not und Entbehrung geprägte proletarische Lebensweise wurde dadurch weitgehend aufgelöst und in den Mainstream der Mittelschichtgesellschaft integriert.

Die ›moderne‹ Industriegesellschaft des 20. Jahrhunderts war entscheidend geprägt durch den Fordismus – und dieser hatte auf die Stadtentwicklung und auf die städtische Lebensweise ebenfalls prägenden Einfluss. Als Fordismus wird die gesellschaftliche Formation bezeichnet, die sich in den USA in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts herausbildete und bis etwa zur Mitte der 70er Jahre bestand. Im Zentrum steht die Idee, dass durch die Produktivitätsfortschritte bei der maschinengestützten Massenproduktion von Konsumgütern, wie sie zum ersten Mal bei der Fließbandproduktion des Automobils in den Ford-Werken realisiert wurde, der Wohlstand auch der unteren Schichten so gehoben werden könne, dass eine "klassenlose" Gesellschaft entsteht. Grundlage dafür war die "wissenschaftliche" Organisation der Arbeit, die den Produktionsprozess in so einfacher Arbeitsschritte zerlegte, dass ungelernte Arbeiter sie verrichten konnten und dabei gut verdienten. Der Preis für die Entstehung einer Massenkonsumkultur war die Standardisierung der Lebensstile, denn zu bezahlbaren Preisen konnten nur die immer gleichen Produkte in großer Serie hergestellt werden. Durch diese Entwicklung, die in Deutschland erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit großer Wirkung einsetzte, wurde nach und nach die von Not und Entbehrung geprägte proletarische Lebensweise tatsächlich weitgehend aufgelöst und in den Mainstream der Mittelschichtgesellschaft integriert (vgl. Mooser 1984). Zur "Verbürgerlichung" der Arbeiterschaft haben Wohnungs- und Stadtpolitik einen erheblichen Beitrag geleistet.

Funktionalismus als Leitgedanke der Stadtentwicklung

Das Modell der Zergliederung des komplexen Produktionsprozesses in funktionale Bestandteile wurde von Architekten und Stadtplanern auch auf Wohngebäude und Stadtstrukturen übertragen. Der Funktionalismus, bei dem die verschiedenen Bereiche des städtischen Lebens getrennt und höchst zweckmäßig gesondert organisiert werden, wurde zum zentralen Leitgedanken der Stadtentwicklung im 20. Jahrhundert. Die Trennung der Funktionen wurde im Gegensatz zur "alten" Stadt des 19. Jahrhunderts in der Folgezeit perfektioniert. Gewerbe, Büros, Einkaufs- und Freizeitzentren, "reinen" Wohngebieten wurden jeweils gesonderte Flächen zugewiesen, die durch auf das Automobil orientierte Verkehrsadern verbunden wurden. Von avantgardistischen Architekten wurden Konzepte des "richtigen" Wohnens und der "modernen" Stadt entwickelt und vor allem in den Siedlungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus umgesetzt. Dabei ging man von der Vorstellung einer "modernen" Lebensweise aus, die keine Klassen- und Schichtunterschiede mehr kennt. Den Kern bildete dabei eine von schmutziger und belastender Arbeit befreite Wohnung, in der alles zweckmäßig organisiert und die Hausarbeit möglichst weitgehend durch Technik erleichtert, wenn nicht sogar ersetzt werden sollte. Die massenhafte Verbreitung des privaten Automobil-Besitzes ermöglichte die weiträumige Trennung von Arbeiten und Wohnen. An den Stadträndern entstanden so massenhaft Einfamilienhaus-Siedlungen, in die Familien mit durchschnittlichem Einkommen umziehen konnten. Aber auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau, besonders prägnant in den in den 60er- und 70er-Jahren entstehenden Großsiedlungen des sozialen Wohnungsbaus, wurde die Standardisierung der Grundrisse und der technischen Ausstattung stilbildend. Parallel zum Aufbau der privaten Konsumkultur wurde die öffentliche soziale Infrastruktur ausgebaut: Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Sozialstationen und Orte für Kultur sowie ein sorgfältig kalkuliertes Angebot an privatwirtschaftlichen Einrichtungen sollten ein umsorgtes modernes Leben garantieren. Im Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit hatten die Städte aufgrund ihrer hohen Gewerbesteuereinnahmen tatsächlich die finanziellen Mittel, die freiwilligen Aufgaben im Bereich von sozialen und kulturellen Diensten auszudehnen. Die Stadt sollte eine große, von zentraler Hand zweckmäßig organisierte Dienstleistungsmaschine sein.

Die Suburbanisierung

Räumliches Kennzeichen dieser Phase war die Suburbanisierung. Diejenigen Schichten, deren Einkommen inzwischen weit über das Existenzminimum hinaus gewachsen waren, zogen in großen Massen in das Umland der Städte, wo sie in den neu gebauten Siedlungen ein stark familienzentriertes Leben führten. Diese Ausbreitung der Städte ins Umland war einerseits notwendig, um die wachsende Bevölkerungszahl aufzunehmen. Sie war aber auch motiviert durch die wachsenden Möglichkeiten der höheren Kaufkraft. Größere Wohnungen mit einem leichten Zugang zum Freiraum – das zentrale Motiv für die Eigentumsbildung beim Wohnen und den Umzug ins Umland – war für die Mittelschichten nur bei niedrigem Bodenpreis bezahlbar, und dieser wird mit zunehmender Entfernung vom Zentrum eben niedriger. In der Folge entstanden umfassende Pendelbewegungen zwischen den Wohnorten am Stadtrand und den in der Stadt verbliebenen Arbeitsplätzen, wo großzügige Verkehrswege gebaut und dadurch die Lebensqualität in vielen Teilen der Städte verschlechtert wurde.

Die Kehrseite dieser Entwicklung war eine zunehmende soziale Differenzierung zwischen der Bevölkerung in den Kernstädten und in deren Umland. In den großen Städten blieben diejenigen zurück, die sich dem großen Treck "hinaus aus der Stadt" aus finanziellen Gründen nicht anschließen konnten, so dass sich die Gewichte in der Sozialstruktur in den Städten hin zu den einkommensschwächeren und sozial bedürftigen Bewohnern verschoben. Die Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen folgten der Bevölkerung ins Umland, so dass schließlich auch die Städte als zentrale Einkaufsstandorte an Gewicht verloren. Der Dekonzentration der Bevölkerung folgte auch eine Dekonzentration der Arbeitsplätze. Die Bürgermeister der großen Städte haben damals eine "Krise der Städte" ausgerufen. Zwischen 1950 und 1970 hat sich die Zahl der Bewohner in den Kernstädten der Agglomerationen dennoch um etwa 25 % erhöht, das Wachstum im Umland lag jedoch nahe bei 50 % (vgl. Reulecke 1985, 222).

Die Städte vor einer Strukturkrise

Die Bewohner der Vorstadtgemeinden bezahlen ihre Einkommenssteuer dort. Diese Gemeinden wurden trotz des wachsenden Bedarfs an zusätzlicher Infrastruktur wohlhabend, während die Großstädte bei relativ sinkenden Einnahmen mit wachsenden Ausgaben für soziale Aufgaben konfrontiert waren. Im Zuge dieses Prozesses zeichnete sich also eine soziale Polarisierung zwischen Kernstadt und Umland ab, die jedoch nicht zu einer ähnlichen Konfrontation zwischen der suburbanen Mittelschicht und einer verarmenden Großstadt führte wie in den USA. In Deutschland sorgte die Stadtentwicklungspolitik durch die Förderung von Stadterneuerung und Modernisierung dafür, dass die Städte der Agglomerationen nicht dem Verfall preisgegeben wurden.

Mit der Beseitigung von Handelsschranken und der Etablierung eines globalen Finanzsektors seit den 1970er-Jahren war ein grundlegender Wandel der ökonomischen Struktur der Bundesrepublik verbunden, der schließlich zum weitgehenden Verschwinden der großen Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in vielen Städten führte. Die Produktion wurde dezentralisiert oder ganz in Niedriglohnländer verlagert. Zum ersten Mal seit dem Beginn der Industrialisierung war die Arbeitslosigkeit in den Städten höher als im Umland und in den ländlichen Regionen. Angesichts der anhaltenden Suburbanisierung der Bevölkerung und der dramatischen Arbeitsplatzverluste in den 1980er-Jahren gerieten viele große Städte in eine Strukturkrise.

Renaissance der Städte

Aber verschiedene Entwicklungen haben zu einer ›Renaissance‹ der großen Städte geführt, die durch wieder wachsende Einwohnerzahlen und eine neue Zunahme der Zahl der Arbeitsplätze gekennzeichnet werden kann. Verantwortlich dafür sind ökonomische Veränderungen und der Wandel von Lebensstilen. In ökonomischer Perspektive hat die wachsende Bedeutung des "wissensbasierten" Beschäftigungssegments, d. h. das starke Wachstum von Arbeitsplätzen im Bereich hochwertiger Dienstleistungen, zu einer Stärkung der großstädtischen Arbeitsmärkte beigetragen. Dazu gehören die Bereiche Verwaltung und Vermarktung, Rechtsberatung und Kommunikation sowie Bildung und Kultur. Insgesamt werden sie als "kreative Berufe" bezeichnet, weil ihre Funktion vor allem im Bereich ökonomischer und kultureller Innovation liegt. Nach einer langen Phase der Dekonzentration von Arbeitsplätzen erleben die Städte eine Renaissance als ökonomischer Standort, weil die starke Vernetzung und Kommunikation zwischen den Betrieben in diesem Bereich bei hoher räumlicher Dichte am besten gelingt. Parallel hat sich die Attraktivität der großen Städte als Wohnstandort wieder gesteigert. Dies ist vor allem auf Veränderungen in der Erwerbstätigkeit und in den Lebensstilen zurückzuführen.

Viele der neu entstehenden Beschäftigungen im Dienstleistungsbereich entsprechen nicht mehr dem Normalarbeitsverhältnis, wie es für den Fordismus typisch war, das durch eine lebenslange Anstellung mit voller Arbeitszeit und einen "Familienlohn" charakterisiert war. Heute sind neue Arbeitsplätze sehr häufig zeitlich befristet und verlangen eine hohe zeitliche Flexibilität (vgl. dazu Kapitel12: Arbeitsmarkt). Neben hoch bezahlten Arbeitsplätzen entstehen so zahlreiche Beschäftigungen, bei denen die Verdienste unstet und daher im Durchschnitt gering sind. "Prekäre" Beschäftigungen breiten sich aus, u. a. in der Form einer neuen Selbstständigkeit. Jüngere, akademisch qualifizierte Personen in den Bereichen der Kultur-und Wissensproduktion finden sich in befristeten "Projekten" zusammen, und sie müssen sich für weitere Projekte immer wieder neu vernetzen. Mit ihren komplexen, projektbezogenen Kooperationsbeziehungen sind sie auf das kommunikative Umfeld der innerstädtischen Quartiere mit ihren vielfältigen urbanen Milieus angewiesen, in dem sie sich über neuere Entwicklungen und Beschäftigungsmöglichkeiten austauschen können. In dieser neuen urbanen Arbeitsgesellschaft verflüssigt sich die traditionelle Trennung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit. Eine funktionale Durchdringung und enge Integration von beruflichem, sozialem und persönlichem Leben ist eines der wesentlichen Merkmale der Arbeits- und Lebensweise dieses neuen Beschäftigungstypus.

Die veränderte Rolle der Frauen

Eine entscheidende Komponente für die Aufwertung der funktional gemischten, innerstädtischen Altbauquartiere als Wohnort ist die veränderte Rolle der Frauen. Ihr Qualifikationsniveau und damit auch ihre biografischen Orientierungen haben sich mit der Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte stark verändert. Waren sie in den 1970er-Jahren im höheren Bildungswesen noch stark unterrepräsentiert, so hat sich die Abiturientenquote der Frauen inzwischen derjenigen der jungen Männer angeglichen. Die Neigung, sich mit einem Lebenspartner mit dem gleichen formalen Bildungsabschluss zusammen zu tun (und diesen evtl. auch zu heiraten), dominiert die Paarbildung und die Heiratsbeziehungen. Daher gibt es immer mehr Haushalte, in denen beide Partner akademisch qualifiziert und auf Erwerbstätigkeit orientiert sind. Wenn nun beide mit einem Arbeitsmarkt konfrontiert sind, auf dem hohe Flexibilität verlangt und immer wieder mit Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit gerechnet werden muss, verändert sich die wohnbiografische Orientierung. Das typische biografische Muster der fordistisch Ära war, in dem der Abschluss einer qualifizierten Ausbildung des Mannes mit einem langfristigen Arbeitsvertrag und einer ausreichend hohen Bezahlung für die Ernährung einer Familie verbunden war, die Gründung einer Familie und der Umzug ins Umland. Dort kümmerte sich die Frau um Haushalt und Kinder und organisierte das Familienleben, das mit weiten Wegen in einem zeitlich stabilen Ablauf verbunden war. Die Haushalte konnten sich langfristig verschulden und so die Eigentumsbildung finanzieren. Die Suburbanisierung beruhte auf einem Hausfrauenmodell. Und dieses (klein-)bürgerliche Ideal wurde in den drei Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg millionenfach verwirklicht.

Instabile Einkommensverhältnisse, die simultane Orientierung beider Partner auf einem Arbeitsmarkt, der durch wachsende Prekarität gekennzeichnet ist, das Erfordernis einer großen zeitlichen Flexibilität und die stärkere Vermischung von Arbeiten und Wohnen haben die Attraktivität dieses Modells bei einem großen Teil der jüngeren Stadtbewohner verblassen lassen. Wenn sie auch noch Kinder haben, sind die funktional vielfältigen, verdichteten Innenstadtgebiete, wo sich Dienstleistungen verschiedenster Art und Arbeitsmöglichkeiten in leicht erreichbare Nähe befinden, eine Existenznotwendigkeit. Außerdem nimmt der Anteil von allein lebenden Personen in den großen Städten ständig zu, deren Wunsch nach einer aktiven Teilnahme am öffentlichen Leben der Stadt in den reinen Wohngebieten am Stadtrand nur schwer zu befriedigen wäre. Durch diese Entwicklungen steigt also die Nachfrage nach innerstädtischen Wohnmöglichkeiten wieder erheblich an.

Die Pluralisierung der Lebensweisen

Nach einer langen Phase der Angleichung an die "Normalität" des Lebens in der Kleinfamilie, bestehend aus einem erwerbstätigen Mann, einer Hausfrau und ein oder zwei Kindern, differenzieren sich die Lebensweisen und damit auch die Wohnweisen wieder stärker aus. Unterschiedliche Wohnformen ("Singles", Wohngemeinschaften) breiten sich aus, und damit sinkt die Attraktivität der Wohnungen mit den standardisierten Grundrissen, wie sie für die fordistische Stadt typisch waren. Die nachlassende Prägekraft von Klassen- oder Schichtzugehörigkeit für die Lebensstile hat zur Herausbildung einer Pluralität von Milieus geführt, die in den Städten an verschiedenen Orten sichtbar werden. Die wachsende soziale und kulturelle Differenzierung der Stadtbevölkerung führt auch zu neuen Mustern der sozialen Segregation bis hin zu einer sozialen Polarisierung der Städte – und auch zu neuen Konflikten.

Gentrification

Wo durch die Deindustrialisierung und den Wegzug der früheren Arbeiterbevölkerung in der Nähe zur Innenstadt ehemalige Fabrikgebäude und qualitativ unattraktive Wohnungen frei geworden sind, haben sich einerseits "ethnische Kolonien" durch den Zuzug von Migranten gebildet, die den heruntergekommenen Vierteln ihr eigenes Image verleihen. Andererseits entstehen ›Szeneviertel‹, die durch die politischen und kulturellen Aktivitäten von Studenten, Künstlern und sonstigen Bohemiens (die "Pioniere" einer neuen Entwicklung) geprägt sind. In früheren Gewerberäumen werden Kultureinrichtungen gegründet, eine neue, innovative Infrastruktur entsteht, und dadurch werden die Quartiere kulturell aufgewertet und auch für die neuen Urbaniten aus den höheren Einkommensschichten der "kreativen Berufe" interessant, die dort ein geeignetes Umfeld für ihren unbürgerlichen Lebensstil zu finden hoffen. Ähnliche Lebensstile mit unterschiedlicher Kaufkraft konkurrieren nun um die gleichen Standorte. Wenn private Investoren die Möglichkeit zur Eröffnung eines neuen Renditezyklus entdecken, werden Wohnungen aufwändig modernisiert und die Wohnmöglichkeiten für die einkommensschwächeren Bewohner dadurch verengt.

Dieser Vorgang wird als Gentrification bezeichnet, weil die Quartiere sozial und baulich aufgewertet und damit in ein anderes Segment des Wohnungsmarktes transferiert werden. Von den Pionieren wird dies als "Verdrängung" thematisiert und der Verlust von preiswertem Wohnraum in der Innenstadt beklagt und bekämpft. Wenn sich der Trend zum Wachstum von hochwertigen Dienstleistungsbeschäftigungen in den Zentren der großen Städte verstetigt, dürfte diese Entwicklung allerdings auf lange Sicht kaum aufzuhalten sein. Denn das System der Wohnungsversorgung ist in der postfordistischen Periode zunehmend liberalisiert und privatisiert worden, so dass den Städten – sofern sie das überhaupt wollen – nur wenige Instrumente zur Steuerung zur Verfügung stehen.

Hartmut Häussermann

Hartmut Häussermann

Hartmut Häussermann, 1943 – 2011, war von 1993 bis 2008 Professor am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. 1964 – 1970 Studium von Soziologie, Politik und Volkswirtschaft an der FU Berlin, 1970 – 1976 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der FU Berlin; 1976 – 1978 Professor für Stadt- und Verwaltungssoziologie an der Universität (Gesamthochschule) Kassel, Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung; 1978 – 1993 Professor für Stadt- und Regionalsoziologie an der Universität Bremen im Studiengang Sozialwissenschaft. Thematische Schwerpunkte: Segregation in den Städten, Migranten in der Stadt, Soziale Stadt, Stadtpolitik. Letzte Veröffentlichungen: Stadtsoziologie. Eine Einführung (mit W. Siebel), Frankfurt/Main-New York 2004; Stadtpolitik (mit D. Läpple und W. Siebel), Frankfurt/Main 2008.


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