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10.5.2021

Was Menschen gegen das Artensterben tun können

Artenschutz in Deutschland: drei Beispiele

Wildbienen

(© bpb)


Viele Pflanzen werden von Insekten bestäubt.
Das ist zum Beispiel bei Obstbäumen so.
Bienen bestäuben die Blüten der Obstbäume.
Heute sind schon viele Wildbienen-Arten vom Aussterben bedroht.
Zum Beispiel durch Insektengifte.
Wenn die Bienen aussterben, werden auch die Obstbäume nicht mehr bestäubt.
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Um Bienen zu schützen, können wir Menschen: Aufforstung im Harz
Der Harz ist ein deutsches Gebirge. Die Menschen haben dort sehr viele Fichten angepflanzt, weil sie Holz brauchten.

(© bpb)

Denn Fichten wachsen besonders schnell.
Fichten sind aber auch besonders empfindlich gegen Borkenkäfer. Die Käfer haben schon große Teile des Fichtenwaldes zerstört.

Heute gibt es im Harz große Flächen mit abgestorbenen Fichten.
Menschen greifen dort nicht mehr in die Natur ein.
Nach und nach entsteht dort von allein neuer Wald.
Das alte Holz bleibt liegen und bietet kleinen Tieren Nahrung und Schutz.
Manche dieser Flächen sind Naturschutzgebiete.

Förster und Försterinnen pflanzen heute auch in anderen Wäldern Mischwald an.
Mischwald besteht aus Laubbäumen und Nadelbäumen.


Gemischte Wälder sind weniger empfindlich für Schädlinge wie Borkenkäfer und bieten mehr Artenvielfalt.

Junge gezüchtete Lachse werden später in Flüssen ausgesetzt. Dort leben sie weiter und können sich vermehren. So gibt es langsam wieder mehr Lachse in den Flüssen. (© picture-alliance/dpa)


Lachse im Rhein
Der Rheinlachs ist eine bestimmte Lachsart.
Der Rheinlachs ist schon vor einiger Zeit vollständig ausgestorben.
Gründe dafür waren starker Fischfang und die Wasserverschmutzung durch Fabriken.
Die Wasserverschmutzung ist heute nicht mehr so stark.
Es gibt jetzt Gesetze, damit die Fabriken ihre Abwässer stärker reinigen.
Inzwischen haben sich wieder Lachsarten im Rhein angesiedelt.

Naturschutzprojekte helfen dabei:

(© bpb)




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