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10.5.2021

Wege in eine neue Zeit

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Der Klimawandel und das Artensterben sind große Herausforderungen.
Sie zeigen uns:

Wir Menschen verbrauchen heute zu viele Rohstoffe.
Vor allem gilt dies für die Menschen in den reichen Ländern.
Das schadet der Natur und damit auch uns selbst.


Damit wir auch in Zukunft noch gut auf der Erde leben können, muss sich viel verändern: So können die Menschen die Herausforderungen verstehen und neue Lösungen finden.

Für den Klimaschutz, den Artenschutz und für den Naturschutz ist Zusammenarbeit besonders wichtig.
Kein Mensch, keine Gruppe und kein Land allein kann die Herausforderungen für die ganze Welt bewältigen.
Männer und Frauen müssen zusammenarbeiten.
Viele Menschen müssen Verantwortung übernehmen, zusammenarbeiten und voneinander lernen.

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Die Verantwortlichen in der Politik können Regeln und Gesetze aufstellen, nach denen sich die Wirtschaft und die einzelnen Menschen richten müssen.
Für gute Entscheidungen braucht die Politik viele Informationen.
Die Verantwortlichen müssen sich deshalb mit vielen Menschen beraten.

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Forscher und Forscherinnen können den Zustand der Natur untersuchen und beschreiben.
Sie können herausfinden, auf welchem Weg wir unser Klima und die Natur am besten schützen können.
Und sie können Ideen entwickeln, wie wir mit den Veränderungen am besten zurechtkommen.

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Unternehmen können darauf achten, welche Folgen ihre Produktion hat.
Sie können nachhaltigere Produkte und nachhaltigere Arbeitsweisen entwickeln.
Nachhaltigkeit kann auch ein Vorteil für die Unternehmen sein.
Kunden und Kundinnen, die sich für Klimaschutz interessieren, kaufen dann vielleicht lieber bei diesen Unternehmen.

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Wir alle sollten darüber nachdenken, in welcher Welt wir in der Zukunft leben wollen.
Wir Menschen können nur mit und in der Natur leben, nicht ohne oder gegen sie.
Wie können wir dieses Leben nachhaltig gestalten – und zugleich lebenswert und schön?

Platz für eigene Ideen:

Und zum Schluss

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Der Klimawissenschaftler Thomas Bruhn hat eine Geschichte aufgeschrieben.
Herr Bruhn denkt, dass Menschen im Kampf gegen Klimawandel und Artensterben erfolgreich sind.
Er hat sich ausgedacht, wie die Menschen der Zukunft auf unsere Zeit heute zurückblicken könnten.
Die Geschichte soll Hoffnung machen, dass die Menschen es schaffen können, die Natur nicht weiter zu zerstören.

Es war einmal eine Zeit,

in der die Menschen in vielen Ländern der Erde mehr nutzten, als sie brauchten. Sie kauften viele Dinge und machten sehr viel Müll.

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Doch es war auch eine Zeit, in der die Menschen sich immer sinnloser fühlten.
Sie wussten nicht mehr, warum sie so viel kauften und verbrauchten.
Sie waren nicht wirklich glücklich.
Sie spürten auch, wie viel Schaden ihre Lebensweise anrichtete.

Und so kam es, dass immer mehr Menschen fragten:
Warum machen wir uns so viel Stress, dass wir davon krank werden?
Warum kaufen wir immer mehr und schneller neue Sachen?

Eigentlich wussten sie: Was wir tun, ist nicht sinnvoll.
Sie wurden erschöpft und unmotiviert.

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Zuerst waren es nur wenige Menschen, die so dachten und ihr Leben änderten.
Doch es wurden immer mehr.
Vor allem junge Menschen sehnten sich nach einem sinnerfüllten Leben.
Sie entschieden sich für Klimaschutz.
Sie lebten einfacher und verbrauchten weniger Geld. Sie kauften weniger und seltener neue Sachen. Sie aßen weniger Fleisch.
Sie wollten auf eine Weise leben, die ihnen selbst und auch dem Planeten Erde guttat.

Wir wissen nicht mehr genau, wie es dazu kam.
Aber es passierte Folgendes:

Innerhalb von wenigen Jahrzehnten veränderte sich die gesamte Lebensweise der industrialisierten Länder der Erde.
Menschen an allen möglichen Stellen in der Gesellschaft übernahmen gemeinsam Verantwortung für ihr Handeln.

Die Menschen auf der ganzen Erde lebten tatsächlich immer klimafreundlicher und umweltschonender.
Und keiner wusste mehr so richtig, wem sie dafür einen Orden verleihen sollten.
Irgendwie waren sie es alle gemeinsam gewesen.
Und so konnten die Menschen noch lange auf der Erde leben.

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