Dossier

Rentenpolitik



Altersarmut

Altersarmut war in Deutschland (und vielen anderen Ländern) bis weit in die Mitte des letzten Jahrhunderts hinein ein weit verbreitetes Problem. Insbesondere mit der dynamisierten bruttolohnbezogenen Rente seit 1957 hat sich die Einkommenslage der Älteren absolut und relativ nachhaltig verbessert. Die Einkommensarmut im Alter ist zurückgegangen.

Aber: Die Altersarmut steigt wieder an. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Basis Mikrozensus) lag im Jahr 2014 die Armutsrisikoquote der über 65jährigen bei 14,4 Prozent. Dass damit die Quote der Gesamtbevölkerung von 15,4 Prozent noch leicht unterschritten wird, ist nur ein schwacher Trost. Denn es ist immer zu bedenken, "dass für ältere Menschen die Möglichkeiten, eine bereits eingetretene Hilfebedürftigkeit aus eigenen Mitteln und Kräften dauerhaft zu überwinden, sehr begrenzt sind" (Deutscher Bundestag 2011, S. 37).

Kampf gegen Altersarmut

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vom Dezember 2013 heißt es: "Altersarmut verhindern - Lebensleistung würdigen".

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