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3.5.2019

Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL (TIERSCHUTZ hier!)

Gründungsjahr
2017*
Mitgliederzahl
332*
Vorsitz
Thomas Schwarz*
Wahlergebnis 2014
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei

Die "Aktion Partei für Tierschutz – DAS ORIGINAL" (TIERSCHUTZ hier!) hat ihre Wurzeln in Nordrhein-Westfalen und wurde Anfang 2017 von ehemaligen Mitgliedern der Partei "Mensch Umwelt Tierschutz" gegründet. Nach ihrer Gründung trug sie den Beinamen "TIERSCHUTZliste", legte diesen jedoch Ende 2018 ab.

Die Partei sieht im Tierschutz ein Staatsziel und eine humanitäre Verpflichtung, weshalb sie eine Verschärfung des Tierschutzgesetzes fordert. Tieren soll dabei ein besonderer Schutzstatus gegenüber dem Menschen verliehen werden. Dieses primäre Ziel stellt die Partei stets in den Vordergrund, bezieht aber auch zu anderen gesellschaftspolitischen Problemen Stellung.

"TIERSCHUTZ hier!" tritt mit einer gemeinsamen Liste für alle Bundesländer an. (© TUBS/bpb)

Mit neuem Parteinamen, einem neuen Logo und dem Slogan "Tierschutz jetzt – Tierschutz hier!" will die Partei nun das erste Mal in den Europawahlkampf ziehen. Für die Wahl zum Europäischen Parlament 2019 veröffentlichte die Aktion Partei für Tierschutz ein Neun-Punkte-Programm. Dort fordert sie den Tierschutz als Staatsziel in eine europäische Verfassung aufzunehmen, das europaweite Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen zu etablieren, Tierversuche und Massentierhaltung zu untersagen sowie ein einheitliches Jagdrecht inklusive des Verbots der Hobbyjagd einzuführen.

In ihrem Programm nimmt die Partei über den Tierschutz hinaus auch Stellung zu energie-, innen-, wirtschafts- sowie verkehrspolitischen Themen. So fordert sie die Erforschung der Raumenergie (Null-Punkt-Energie), die Einführung europaweiter Volksbegehren und Volksentscheide, einen Stopp des Anwerbens ausländischer Facharbeiter sowie ein Nachtflugverbot.

Philipp Richter

Philipp Richter

Philipp Richter, M.A., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Regierungsforschung.


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