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16.6.2015

Glossar

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Covered Bonds (engl., "gedeckte Schuldverschreibungen")



Eine gedeckte Schuldverschreibung bietet den Anlegern einen doppelten Ausfallschutz: Für Coverd Bonds haften zum einen die ausgebende Bank, zum anderen schützt die Gläubiger ein Bestand an Sicherheiten, auf den sie bevorrechtigt zugreifen können. Diese Sicherheiten bestehen häufig aus besonders sicheren Hypotheken oder Anleihen des öffentlichen Sektors. Damit unterscheiden sich Covered Bonds sowohl von vorrangigen, aber unbesicherten Schuldtiteln als auch von forderungsbesicherten Wertpapieren (ABS), die über keine Haftung durch die herausgebende Institution verfügen. Eine wichtige Form von Covered Bonds sind Pfandbriefe. Über Covered Bonds können sich Banken aktuell extrem günstig refinanzieren. Um die Kreditvergabe im Euroraum anzukurbeln, kauft die Europäische Zentralbank seit Oktober 2014 neben Covered Bonds auch ABS im großen Stil an.




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