30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Dossier

Wirtschaft



Kapitalmärkte und Geldpolitik

Börsen- und Devisenmärkte haben für die Wirtschaft eine wichtige Bedeutung. Dort beschaffen sich Unternehmen Kapital und Investoren lassen ihres für sich arbeiten. Allein an den deutschen Aktienmärkten werden jährlich mehr als drei Billionen Euro gehandelt. Gleichzeitig sind Kapitalmärkte Spiegelbilder der wirtschaftlichen und politischen Lage eines Landes, selbst Naturkatastrophen finden sich in den Aktienkursen wieder. Für viele sind Kapitalmärkte jedoch ein eher abstraktes Gebilde. Zwar hat mit dem Börsengang der Deutschen Telekom im November 1996 das Thema Aktien in vielen deutschen Wohnzimmern Einzug gehalten, doch die Privatanleger sind nach der Börseneuphorie 2000 vorsichtig geworden. Der Zusammenbruch der New Economy oder die aktuelle Angst vor Finanzinvestoren, die als "Heuschrecken" bezeichnet werden, haben das Negativimage der Börsen verstärkt. Doch das Wissen um die Funktionen der Märkte wird immer wichtiger. Zum einen müssen die Bürger zunehmend für die eigene Altersvorsorge aufkommen, zum anderen spielt das Marktgeschehen auch in politischer Hinsicht eine immer größere Rolle.

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln