zurück 
16.1.2020

Start der Förderperiode 2020-2024 im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“

Am 01.01.2020 hat die neue Förderperiode begonnen / 82 Vereine aus ganz Deutschland wie beispielsweise die THW-Jugend e.V. und der Verein Liquid Democracy werden gefördert

Im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ werden landesweit tätige Vereine und Verbände wie Sportverbände, Feuerwehren und Wohlfahrtsverbände darin unterstützt, ihre eigenen Strukturen demokratischer zu gestalten sowie extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken. Seit dem Programmstart in 2010 wurden zu diesem Zweck über 2.000 ehrenamtliche Demokratieberater ausgebildet. Darüber hinaus sollen Bildungsangebote für Engagierte in ländlichen Regionen entwickelt werden.

Neu in der aktuellen Programmphase ist der Schwerpunkt Digitalisierung, der die Chancen und Herausforderungen für Vereine und Verbände im Hinblick auf digitale Teilhabe und Demokratiestärkung in den Fokus nimmt. Um den Trägern eine langfristige Perspektive zu geben, wurde erstmals eine fünfjährige Projektförderung ermöglicht.

Das Bundesprogramm wurde durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat verstetigt und mit dem Start der neuen Förderperiode als Aufgabe dauerhaft bei der Bundeszentrale für politische Bildung verankert.

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, sieht in der Verstetigung ein wichtiges Signal zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts: „Wir brauchen eine starke und engagierte Zivilgesellschaft, um den aktuellen spaltenden und extremistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. ‚Zusammenhalt durch Teilhabe‘ setzt in ländlichen und strukturschwachen Regionen an und bietet passgenaue Hilfestellung für Engagierte vor Ort.“

Das Fördervolumen für die aktuelle Förderperiode umfasst jährlich insgesamt 12 Millionen Euro.

Nähere Informationen zum Programm und den geförderten Projekten findet man unter: www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de

Pressevertreter, die Interesse an einer Berichterstattung über Projekten in ihrer Region haben, können sich melden unter: presse@bpb.de.

Pressemitteilung als PDF-Icon PDF

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln