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Warum gibt es neben gigantischen Privatvermögen eine riesige Zahl hoch verschuldeter Menschen, Unternehmen und Staaten? Von zentraler Bedeutung, so Aaron Sahr, sei das Finanzsystem, das als gewaltiger Transfermechanismus von unten nach oben funktioniere: Die Wohlhabendsten in der Gesellschaft seien die Gläubiger der Schuldnermehrheit, durch deren Zins- und Tilgungszahlungen sie noch reicher würden. Im Kern dieses kapitalistischen Systems stehe die Geldschöpfung durch Banken: Sie könnten auf Knopfdruck Kapital - quasi aus dem Nichts - entstehen lassen, während die ökonomischen Risiken weitgehend anderen aufgebürdet würden. Wer, so fragt Sahr, solle in einer demokratischen Gesellschaft darüber entscheiden, wie viel neues Geld erzeugt werde und wem es zugutekomme?


Autor: Aaron Sahr, Seiten: 154, Erscheinungsdatum: 13.03.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10303

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