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Der Staat Israel ist für unterschiedlichste Gruppen Heimat geworden: für Juden aus Europa, Asien und Afrika, für Araber, Religiöse, Säkulare, Überlebende der Shoah und Geflüchtete aus Afrika. Man könne, so der Soziologe Natan Sznaider, daher nicht von einer israelischen Gesellschaft, sondern müsse von mehreren Gesellschaften sprechen. Ausgehend von zehn zentralen Bildern, geschichtlichen Episoden und Ereignissen gibt Sznaider exemplarische Einblicke in die Gesellschaften Israels und die in ihr bewerkstelligten Aushandlungsprozesse. Anhand essayistischer Schlaglichter zeigt er die gelebten Widersprüche in einem Land zwischen High Tech und Ultraorthodoxie, zwischen dem Anspruch jüdischer Staat zu sein und dem Anspruch universaler Demokratieprinzipien, zwischen alltäglicher Normalität und militärischem Ausnahmezustand. So schafft Sznaider Verständnis für die politischen und kulturellen Bruchlinien und beleuchtet die verschiedenen Identitäten, Definitionen, Lebenswelten, Selbstverständnisse und Zugehörigkeiten, die sich so zu einem vielschichtigen Bild eines komplexen Staates fügen.

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  • Autor: Natan Sznaider, Seiten: 320, Erscheinungsdatum: 15.05.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10274

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