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Krisen, Umbrüche, Revolutionen: Das Jahr 1979 war geprägt von Ereignissen mit langen Schatten bis hinein in unsere Zeit. Chinas Aufstieg zur globalen Wirtschaftsmacht begann, und mit der Revolution im Iran betrat der politische Islam die Weltbühne. Sowjetische Truppen marschierten in Afghanistan ein, während der umjubelte Besuch des Papstes im kommunistischen Polen das dortige Regime nachhaltig schwächte. Margaret Thatcher predigte den Neoliberalismus, und die neu gegründete grüne Partei suchte Wege in eine umweltgerechtere Wirtschaft. Der AKW-Unfall von Harrisburg (USA) und die Gründung der Anti-Atomkraftbewegung, fast zeitgleich mit Beginn der zweiten Ölkrise, bildeten den Auftakt zu einem bewussteren Umgang mit Energie und zum Umdenken in Produktion und Konsum. Erstmals seit den 1940er Jahren wurden Deutsche durch die vietnamesischen Boat People wieder unmittelbar mit dem Leid von Flucht und Migration konfrontiert und reagierten mit Solidarität – oder Fremdenhass. Frank Bösch zeichnet anhand unbekannter Dokumente ein fesselndes globales Panorama des Jahres 1979, dessen Wegmarken sich vielfach erst im Rückblick erschließen.


Autor: Frank Bösch, Seiten: 512, Erscheinungsdatum: 30.09.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10411

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