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Die Vernetzung unseres Alltags schreitet immer schneller voran: Ist das Smartphone für viele zum unverzichtbaren Begleiter geworden, geht der Trend längst zum "Internet der Dinge", das etwa mittels Sprachassistenten den Menschen nicht nur unterstützt, sondern mitsamt seiner Umgebung unablässig vermisst und berechnet. Die Ursprünge einer solch hoch technisierten Gesellschaft reichen weit zurück, wie dieser Band anhand von 30 Objekten der Vernetzung veranschaulicht. Exemplarisch zeigen so unterschiedliche "Netz-Dinge" wie das Telegrafenkabel, die Chiffriermaschine Enigma oder die Datenbrille, wie Phänomene der Beschleunigung, Berechenbarkeit und Allgegenwärtigkeit im Laufe der Technikgeschichte immer wirkmächtiger wurden. Gleichzeitig rückt die Beziehung von Mensch und Technik, und damit die gesellschaftliche und politische Ebene, in den Mittelpunkt: So wirft eine smarte Toilette die Frage nach allumfassender Kontrolle ebenso auf, wie etwa Bloggerhandtasche und Büchsenantenne von der Selbstermächtigung des Einzelnen und neuen Beteiligungsmöglichkeiten angesichts technischen Fortschritts zeugen.


Hrsg.: Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Seiten: 176, Erscheinungsdatum: 11.12.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10432

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