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Das so genannte Wirtschaftswunder steht wie kein anderes Symbol für die ökonomische Prosperität der Bundesrepublik Deutschland. Schlagwörter wie die Soziale Marktwirtschaft, die Stabilität der D-Mark oder die Währungshüterin Bundesbank sind Grundlage des deutschen Selbstverständnisses und Selbstbewusstseins. Ludwig Erhard, als theoretischem Begründer des westdeutschen Wirtschaftssystems, wird bis heute über die Parteigrenzen hinweg Verehrung zuteil. Doch gab es überhaupt ein spezifisch westdeutsches Wirtschaftswunder nach 1945? Wer waren und sind die zentralen Akteure der deutschen Wirtschaftspolitik? Und ist das marktwirtschaftliche System Deutschlands wirklich sozial? Ulrike Herrmann befasst sich mit den Mythen deutscher Wirtschaftspolitik. Kritisch hinterfragt sie die ökonomischen Entwicklungen des vergangenen Jahrhunderts und dekonstruiert scheinbare Gewissheiten. Nicht nationalen Institutionen, sondern der Europäischen Union komme dabei, so Herrmann, die größte Verantwortung für den steigenden Wohlstand des Landes zu.


Autorin: Ulrike Herrmann, Seiten: 320, Erscheinungsdatum: 09.07.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10512

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