Suche im Shop

Inhalt

Am 20. Juli 1944 schlug der Versuch fehl, Hitler durch eine Bombe zu töten und so die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland zu beenden. Der eng mit dem Namen des Offiziers Claus Schenk Graf von Stauffenberg verbundene Anschlag scheiterte, und alle, auch die nur entfernt daran Beteiligten unterlagen der gnadenlosen Rache des Regimes. Wer war Stauffenberg? Was bewegte ihn und seine Gefährten zu der Tat? Und welchen Stellenwert hat sie in seiner unmittelbaren Umgebung, also dort, wo sich zu den Fakten die persönliche Bindung, die mündliche Überlieferung gesellen, die kaum ohne den familiären Kontext erschlossen werden können? Welche Resonanz auf die Tat erleben die Nachfahren noch Jahrzehnte später? Stauffenbergs Enkelin, die Historikerin Sophie von Bechtolsheim, fügt der Rezeption Stauffenbergs aus den Gesprächen mit ihrer Großmutter, aus Briefen und ihrem eigenen Erleben als Nachfahrin ergänzende Facetten hinzu, die auf einen erinnerungskulturellen Wandel hinsichtlich der Person Stauffenberg hindeuten.


Autorin: Sophie von Bechtolsheim, Seiten: 144, Erscheinungsdatum: 04.09.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10547

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln