30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren
Suche im Shop

Inhalt

Wächst die Ungleichheit in Deutschland? Teils historisch bedingt, teils als Folge der Globalisierung bestehen, so Christoph Butterwegge, in unserer Gesellschaft gravierende Unterschiede, sowohl mit Blick auf die wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten als auch die politische Teilhabe von Menschen. Welche Gruppen sind Gewinner, welche Verlierer dieser Entwicklung? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang politische und wirtschaftliche Entscheidungen, und welche Konsequenzen hat die Ausdifferenzierung sozialer Lagen, nicht zuletzt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie? Butterwegge sieht eine über Jahrzehnte hinweg problematische, ja fehlgeleitete Wirtschafts- und Sozialpolitik als Ursache von Ungleichheit und prangert politisch-ökonomische Ansätze und Reformen im Sinne der Selbstoptimierung für den Markt, individueller Verantwortung oder Leistungserwartung an. Sie seien weder geeignet, die Kapitalakkumulation der Reichen zu stoppen, noch dienten sie dem sozialstaatlichen Kernanliegen, nach dem Lohnarbeit eine auskömmliche Lebensführung und umfassende Teilhabe zu gewährleisten habe. So würden prekäre Lebenslagen verfestigt, der Gegensatz zwischen Begünstigten und Benachteiligten in allen seinen Belangen verschärft und die Abwendung von unserer Demokratie forciert.


Autor: Christoph Butterwegge, Seiten: 414, Erscheinungsdatum: 12.10.2020, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10537

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln