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Das Jahr 1938 ist ein katastrophaler Wendepunkt in der deutsch-jüdischen Geschichte. Am Ende brannten Synagogen und jüdische Läden: Der staatlich organisierte Terror schränkte 1938 den Lebensraum deutscher Jüdinnen und Juden von Tag zu Tag mehr ein. Das Leo Baeck Institut zeigte dies 2018 im „Projekt 1938“: Täglich erzählte ein Beitrag basierend auf Archivdokumenten des entsprechenden Tages aus 1938 eine persönliche Geschichte jüdischen Lebens. Ob Tagebucheintrag, Brief, Ausweis oder Foto – jedes Stück zeigte nachdrücklich, wie das NS-Regime die jüdische Bevölkerung systematisch verdrängte und verfolgte und die Jüdinnen und Juden verzweifelt versuchten, am Leben zu bleiben. Nun versammelt das Leo-Baeck-Institut Auszüge des Projektes in diesem zweisprachigen Band. Deutlich wird, wie die Schicksale einzelner Familien in den größeren historischen Narrativ eingebunden sind. (882 Zeichen)


Herausgeber: Miriam Bistrovic / Frank Mecklenburg / William H. Weitzer / Magda Wrobel, Seiten: 192, Erscheinungsdatum: 08.07.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10576

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