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Die politische Mitte ist ein normativ aufgeladener Begriff. Doch was sie alles umfasst und wo sie sich genau befindet, ist gesellschaftlich umstritten und historisch variabel. Um Mehrheiten für die eigenen Anliegen mobilisieren zu können, sind politische Akteure in modernen Demokratien gleichwohl darauf angewiesen, auf die politische Mitte zu zielen – oder sich als die (neue) Mitte zu definieren. In den vergangenen 15 Jahren hat sich das politische Spektrum rechts der Mitte deutlich ausdifferenziert – neue Parteien, Bewegungen und Organisationen sind entstanden, die sich in ihren Strategien und Ideologien deutlich voneinander und von ihren Vorläufern abheben. Die Beiträge nähern sich dieser neuen Rechten aus unterschiedlicher Perspektive und unter verschiedenen Fragestellungen. Sie thematisieren u.a. die historische Entwicklung ihrer Ideologien, ihre Mobilisierungsstrategien im Internet wie auf der Straße und die Gründe ihres regional unterschiedlichen Mobilisierungserfolgs. Zudem beleuchten sie lokale Aktivitäten rechtsextremer Akteure sowie Proteststrategien der Bevölkerung dagegen. So führen die Texte wissenschaftliche Perspektiven aus unterschiedlichen Disziplinen mit praktischen Erfahrungen aus der Zivilgesellschaft zusammen.


Herausgeber: Johannes Schütz/ Raj Kollmorgen/ Steven Schäller, Seiten: 442, Erscheinungsdatum: 14.12.2021, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10642

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