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Auch wenn wir sie nicht immer sehen oder unmittelbar spüren: Grenzen prägen unsere Welt und unseren Alltag. Sie können sich durch Gesetze, Rechtsprechung, soziale Verhältnisse, aber auch durch kulturelle Konventionen, Bräuche und Wahrnehmungen konstituieren. Fehlt es ihnen an Legitimität, werden sie überschritten – manchmal auch gewaltsam.

Grenzen können das Ergebnis historischer, gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen sein. Manche, die früher unverrückbar erschienen, sind heute obsolet. Welche gesellschaftliche Bedeutung hat die Erkenntnis, dass Grenzen konstruiert und damit vergänglich sind? Woran können sich Menschen, Gemeinschaften, Gemeinwesen oder Staaten orientieren? Wie könnte eine "demokratische Grenzziehung" – unter Beteiligung aller Betroffenen – aussehen?


Herausgeber: bpb, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 20.01.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7404

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