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Medien werden die Funktionen zugeschrieben, Öffentlichkeit herzustellen, die Bürgerinnen und Bürger zu informieren, zu deren Meinungsbildung beizutragen und ihnen die Teilhabe an der Diskussion über öffentliche Angelegenheiten zu ermöglichen. Aber auch die politischen Parteien stehen in der Pflicht, potenziel­len Wählerinnen und Wählern qualitativ hochwertige Angebote zur Information und Diskussion zu machen, um so ihren Beitrag zu einer gelingenden "deliberativen Demokratie" zu leisten.
Im beschleunigten Wettbewerb der (Online-)Medien um Auf­merksamkeit wirken Politikerinnen und Politiker oft wie dazu getrieben, schnell zu sprechen und zu handeln, bedienen sich aber ihrerseits auch der Funktionslogik des Echtzeitjournalismus. Vor den Gefahren einer Trivialisierung der Berichterstattung und verschwimmender Grenzen zwischen Unterhaltung und Information ist kein Massenmedium gefeit. Im Netz stehen ih­nen aber auch Chancen gegenüber, mehr Menschen die Teilha­be an politischer Kommunikation zu ermöglichen oder politi­sche Diskurse, die in den klassischen Medien kaum vorkommen, überhaupt erst zu führen.


Herausgeber: bpb, Seiten: 48, Erscheinungsdatum: 26.05.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7422

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