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In gelungenen Demokratien ist Macht beschränkt. Die Unterlegenen oder die Minderheiten von heute haben Rechte und können die Gewinner und Mehrheiten von morgen werden. Verständigung über gemeinsame Angelegenheiten ist gleichsam die Grundlage demokratischer Kulturen. Die Arbeit am Konkreten ist dabei nicht zu unterschätzen: Demokratie lässt sich im Alltag von Familien erfahren, in Schulen oder Kommunen. Demokratien sind immer auch riskant – fehlende oder schwächer werdende Repräsentation führt zur Abkoppelung mächtiger Eliten und in den Populismus. Wie wird Demokratie künftig aussehen? Werden Parteien die zentralen Akteure bleiben können? Werden wir mehr oder weniger Beteiligung, direkte Demokratie haben? Entscheidungen brauchen Haltungen. Die erste Frage über den Zustand der öffentlichen Angelegenheiten geht deshalb immer auch an sich selbst: Wo sind deine roten Linien, wo mischst du dich ein, wofür stehst du?


Herausgeberin: bpb, Seiten: 50, Erscheinungsdatum: 30.09.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5848

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