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"Vorwärts, und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht! Beim Hungern und beim Essen vorwärts und nie vergessen: die Solidarität!" Ob Solidarität etwas verstaubt und ergraut ist, wie das fast 80-jährige "Solidaritätslied" von Bertolt Brecht und Hanns Eisler? Dieser Frage gehen die fluter-Autoren jetzt in der Dezemberausgabe des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung auf den Grund. fluter zeigt wie und wo Solidarität gelebt wird und wo sie fehlt.

"Verdammt noch mal, wo ist die Solidarität hin?", fragt Sabrina Jäger. Mit 24 Jahren ist sie ver.di-Mitglied und Vorsitzende der Jugend- und Ausbildungsvertretung bei der Deutschen Rentenversicherung in Bochum. Sie treibt Solidarität auch unter ihren Altersgenossen voran: "Wir müssen das für Jugendliche eben prickelnd machen", verlangt sie in der Reportage über den "Mythos von Rheinhausen". Dort demonstrierten vor 20 Jahren 6000 Stahlarbeiter erfolgreich für den Erhalt ihres Krupp-Werks. Der Mann an ihrer Spitzte: Helmut Laakmann. Er erinnert sich an diesen "historischen" Arbeitskampf.

Das Sozialsystem ist ungerecht, glaubt der Wirtschaftsjournalist Michael Sauga - und erklärt im fluter-Heft Schritte zu mehr Gerechtigkeit.

Keine Solidarität mit Verbrechern zeigt der Autor Roberto Saviano in seinem Buch über den Camorra-Clan aus Neapel. Jetzt lebt er unter Polizeischutz. Im fluter-Heft spricht Saviano über wahre Freunde und die Solidarität der Mafia.


Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 52, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5825

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