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Gleichheit ist aus der Mode gekommen und doch auf der Tagesordnung. Ihre Gegner bringen sofort das Argument der Gleichmacherei ins Spiel. Wenn soziale Herkunft aber wieder zum Schicksal wird, ist das ein permanenter politischer Skandal und die Forderung nach Chancengleichheit eine drängende soziale Frage.

Ob Gleichheit vor dem Gesetz, gleiche Bildungschancen für alle – stets sind manche gleicher. Das ist so, muss aber nicht so bleiben. Es gibt Bewegungen gegen diesen neuen Feudalismus der sozialen Abstammung. Sei es in Schulen wie der in Waldau, Stadtvierteln wie in Gorbitz oder bei Initiativen wie der "Bewegungsstiftung". Wenn die Würde des Menschen wirklich unantastbar sein soll, ist die Frage der notwendigen Gleichheit immer schon gestellt.


Herausgeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Seiten: 52, Erscheinungsdatum: Januar 2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 5821

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