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Menschen, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur zwischen 1933 und 1945 wehrten, waren häufig Einzelkämpfer oder in kleinen Gruppen aktiv. Angesichts einer an das Regime angepassten Mehrheitsgesellschaft setzten sie sich im Widerstand gegen ein System mit totalitärem Anspruch großen Gefahren aus. Die Vielfalt der Widerstandshandlungen und ihrer Motive wird zum einen anhand des biographischen Ansatzes verdeutlicht, der einzelne Schicksale in den Mittelpunkt rückt. Zum anderen bietet die Einordnung in gesellschaftliche Gruppen eine Möglichkeit, die Bandbreite des Widerstands gegen den Nationalsozialismus zu strukturieren. Die Darstellung gliedert dies in zwei Phasen: Dem Aufbegehren gegen die Machtübernahme und die diktatorische, menschenverachtende Herrschaftspraxis der Nationalsozialisten folgte in den Jahren des Zweiten Weltkriegs der Widerstand gegen Kriegsverbrechen und Völkermord als wesentliches Handlungsmotiv. Abschließend wird deutlich, wie lange Menschen, die sich gegen die NS-Diktatur zur Wehr gesetzt hatten, in beiden deutschen Staaten die Anerkennung ihres Wirkens verwehrt blieb.


Herausgeber: bpb, Seiten: 84, Erscheinungsdatum: Juli 2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 4330

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