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"Die Würde des Menschen ist unantastbar" - dieser Satz aus dem Grundgesetz ist die Basis des demokratischen Selbstverständnisses in Deutschland. Als die Verfassung 1949 in Kraft trat, interessierten die meisten Deutschen sich wenig für sie. Doch sie wurde ihnen immer wichtiger. Und von Anfang an, als Konsequenz aus der NS-Diktatur, genossen die Grundrechte darin besonderen Schutz.

Woher kommt die Idee unveräußerlicher Grundrechte? Was beinhalten sie, für wen gelten sie? Das Heft zeichnet die Geschichte der Grundrechte von den Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart nach. Besprochen wird die Rolle von Grundrechten im Grundgesetz, die vom Bundesverfassungsgericht fallweise interpretiert wird. Die Bedeutung der einzelnen Grundrechte für den Alltag wird erläutert – und die Kontroversen, die um ihre Auslegung entstehen. Das Schlusskapitel diskutiert die wichtiger werdende Rolle von Grundrechten im Europarat, in der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.


Seiten: 68, Erscheinungsdatum: überarbeitete Neuauflage 2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 4305

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