zurück 
27.1.2013

"Volksgemeinschaft als Terror und Traum"

Jaana Müller am 27.01.2013

"Zur Gesellschaftsgeschichte gehört die Ausgrenzung genauso wie die Integration", so Prof. Dr. Norbert Frei, Friedrich-Schiller-Universität Jena, im Interview mit Miriam Menzel. Weiterhin thematisiert er die soziale Attraktivität des Nationalsozialismus und schlägt den Bogen zum Rechtsextremismus in der Gegenwart.

Interview mit Norbert Frei, Professor an der Universität Jena, auf der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung in Berlin. (© 2013 Bundeszentrale für politische Bildung)

Frei hielt den Eröffnungsvortrag am ersten Tag der 4. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung. Den Textbeitrag zu seinem Vortrag finden Sie hier.

i

Im Interview: Norbert Frei

Norbert Frei (© Louisa Reichstetter)

Norbert Frei ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Seine Veröffentlichungen umfassen u.a.: Der Führerstaat. National­sozialistische Herrschaft 1933 bis 1945, München 1987 (erw. Neuausgabe 2013); Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit, München 1996 (Neuausgabe 2012); 1945 und wir. Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen, München 2005 (2009); 1968. Jugendrevolte und globaler Protest, München 2008; (mit R. Ahrens, J. Osterloh, T. Schanetzky) Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht, München 2009 (2011); (mit E. Conze, P. Hayes, M. Zimmermann) Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik, München 2010 (2012).





Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln