Veranstaltungsdokumentation (Juni 2015)

"Opa war in Ordnung!" – Erinnerungspolitik der extremen Rechten



Dokumentation der Tagung

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Am 8. Mai 2015 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa zum 70. Mal. Die Erinnerung an die Befreiung vom Nationalsozialismus geht zumeist einher mit der Forderung, aus der Geschichte zu lernen. Die Vielzahl extrem rechter Gegenerzählungen war dabei immer eine Herausforderung für die historisch-politische Bildungsarbeit: Während in früheren Jahren die extreme Rechte noch über bestimmte Akteure, die eine Scharnierfunktion einnehmen konnten, den Anschluss an die großen geschichtspolitischen Debatten der Bundesrepublik suchte, konstruiert die Szene heutzutage mehr und mehr eine eigene neonazistische Erinnerung. Worin besteht diese und wie wird sie kampagnenförmig aufbereitet? Welche Faktoren sind förderlich oder hinderlich für die Anschlussfähigkeit rechtsextremer Erzählungen an (lokal)politische Auseinandersetzungen? Wie können rechtsextreme Geschichtsmythen gebrochen werden? Diese und andere Fragen wurden im Rahmen der Tagung diskutiert.

Begrüßung durch Hanne Wurzel, Leiterin des Fachbereiches "Extremismus", Bundeszentrale für politische Bildung/bpbBegrüßung durch Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums der Stadt KölnDr. Gideon Botsch, Moses Mendelssohn Zentrum, Universität PotsdamProf. Dr. Lena Inowlocki, Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am MainDr. Magnus Brechtken, Institut für Zeitgeschichte, München (Mitte)
Prof. Dr. Ulrich Baumgärtner, Karlsgymnasium München/Ludwig-Maximilians-Universität München (rechts) 
Moderation: Dr. Hans-Georg Golz, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Bonn (links)Von Heroes und Helden – Zivilgesellschaftliche Entgegnungen: Michael Sturm, Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster (stehend)
Dirk Wilking, Mobile Beratung Brandenburg, Potsdam (vorne links)
Moderation: Dagmar Lieske, Historikerin, Berlin (vorne rechts)Dr. Karola Fings, NS-Dokumentationszentrum der Stadt KölnUlrich Ballhausen, Vorstandsvorsitzender Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V., BerlinDr. Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung, BerlinBüchertisch der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
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