zurück 
6.12.2016

Polit-Serien. Unterhaltsame Konstruktionen des Politischen

Begrüßung der Teilnehmenden und Eingangsvortrag

Nach einer Begrüßung der über 180 Tagungsteilnehmer durch das Deutsche Hygiene Museum Dresden (DHMD), die Bundeszentrale für politische Bildung / bpb und die AG WEITERsehen der TU Dresden erklärte Prof. Dr. Andreas Dörner, warum Serien ein wichtiges Reflexionsmittel der politischen Medienkultur darstellen können.

Prof. Dr. Andreas Dörner (© Rico Lewerenz)



Nach einer Begrüßung der über 180 Tagungsteilnehmer durch das Deutsche Hygiene Museum Dresden (DHMD), die Bundeszentrale für politische Bildung / bpb und die AG WEITERsehen der TU Dresden machte Prof. Dr. Andreas Dörner den Auftakt. In seinem Eingangsvortrag erklärte er, warum Serien ein wichtiges Reflexionsmittel der politischen Medienkultur darstellen können. Fiktionale Polit-Serien bieten den Zuschauern mit spannenden Dramaturgien und wohldosierter Komik nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen speziellen Zugang zu den Hinterbühnen des Politikbetriebs. Der Beitrag zeigt anhand von ausgewählten Beispielen, wie die Serien die grundsätzlichen Möglichkeiten politischen Handelns zwischen Ideal-, Real- und Machtpolitik ausleuchten und so als ein wichtiges Reflexionsmittel der politischen Medienkultur westlicher Gesellschaften fungieren.
Andreas Dörner erklärt, warum Serien ein wichtiges Reflexionsmittel der politischen Medienkultur darstellen können. (© 2016 Bundeszentrale für politische Bildung/ Deutsches Hygiene Museum Dresden)

Prof. Dr. Andreas Dörner

Prof. Dr. Andreas Dörner

Andreas Dörner, geb. 1960; Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften in Essen; ist seit 2004 Professor für Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Forschungsschwerpunkte Fernsehen, politische Kommunikation und politische Kultur. Derzeit Leitung eines Forschungsprojekts zum Thema "Politik und Komik", finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zahlreiche Buchveröffentlichungen u.a. "Politische Kultur und Medienunterhaltung. Zur Inszenierung politischer Identitäten in der amerikanischen Film- und Fernsehwelt" und "Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft."


Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln